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	<title>Kommentare für Projekt: "Liebe Angela Merkel"</title>
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	<description>Expertenrunde Nachhaltiges Geldsystem</description>
	<lastBuildDate>Thu, 26 Aug 2010 00:46:42 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kommentar zu Diskussion mit Brichta von Bernd van Straelen</title>
		<link>http://www.liebeangelamerkel.de/?page_id=647&#038;cpage=3#comment-1276</link>
		<dc:creator>Bernd van Straelen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 00:46:42 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;... Wenn es mit dem “umlaufgesicherten” Geld nicht mehr möglich ist, werden sie auf andere Geldformen ausweichen, die ihnen das Horten ermöglichen. ...&quot;

Sehr geehrter Herr Brichta,

diese &quot;Formen&quot; gibt es nicht wirklich!

&quot;... Trotzdem lässt es sich von Dividenden- oder Mieteinkünften ebenfalls gut leben, ohne dass man einen Finger krumm machen muss. Man muss nur genügend Aktien und/oder Immobilien haben. ...&quot;

In der Natürlichen Wirtschaftsordnung wird sich das Kapitalmarktzinsniveau um Null einpendeln (Ausgleich von Angebot und Nachfrage) und auch wer dann &quot;genügend Aktien und/oder Immobilien&quot; hat wird diese Werte dann nur noch aufzehren können!

&quot;... Im Gegensatz zu Ihnen habe ich erkannt, dass das “Gegen-die-Wand-Fahren” überhaupt nicht mehr zu verhindern ist. Der “point of no return” ist längst überschritten. ...&quot;

Sind Sie eigentlich neben der Beratung für leistungslose Einkommen auch für die Astrologie auf n-tv zuständig?

&quot;... Nur der Zeitpunkt des Zusammenbruchs steht noch nicht fest. ...&quot;

Ach so.

&quot;... Laien lassen sich viel leichter von einer Idee begeistern, weil sie aufgrund ihres fehlenden Grundwissens die Tragweite gar nicht abschätzen können. ...&quot;

Sie meinen wohl das &quot;Grundwissen&quot;, das konstruktiv umlaufgesichertes Geld &quot;den Weltuntergang&quot; hervorruft?

&quot;... Stimmt doch gar nicht: Auf Tagesdgeld beim Bund kriegen Sie momentan 0,1 Prozent Zins. Wenn Sie da alle anderen Zinsbestandteile rausrechnen, liegt der Urzinsanteil selbstverständlich bei null oder sogar darunter. ...&quot;

Es geht hierbei nur um den Kapitalmarktzinssatz (erhält Anleger für langfristige Geldanlagen), aber Sie &quot;miss&quot;verstehen so etwas offenbar ganz gerne.

&quot;... Aber vielleicht zeigt das Beispiel auch, dass man in so einen Begriff viel hineininterpretieren kann und sich der Autor dies immer wieder bewusst machen sollte. Im Zweifel also am besten erläutern, was man damit meint. ...&quot;

Was soll das Gelaber? Es geht bei der ganzen Zinsdebatte immer und ausschließlich und nur um Anlagezinsen bei langfristigen Verträgen. - Das wissen Sie!

&quot;... Ich kann Ihnen eine ganze Liste von Leuten nennen, die denselben Eindruck haben. Schauen Sie sich nur mal die E-Mail-Verteilerliste an, deren Adressaten Sie ...&quot;

Bei diesen Adressaten handelt es sich in den allermeisten Fällen in der Tat um Leute, die an der Erhaltung des heutigen Zinsgeldsystems (= kapitalismusinduzierendes Geldsystem mittels struktureller allgemeiner Investitionsgüterknapphaltung) ein persönliches Interesse haben!

&quot;... Selbst in der “heutigen krisenhaften Dauersituation” ist es noch der Normallfall, dass ein Unternehmen als Ganzes nicht aufgezehrt wird. ...&quot;

Soweit man sich die hohen Insolvenzzahlen und entsprechenden Schicksale einfach wegdenkt.

&quot;... Womit ich bezahlt werden will, spielt überhaupt keine Rolle. ...&quot;

Sehr gut. - Jetzt könnte ich versucht sein zu glauben, Sie hätten etwas gelernt.

&quot;... Entscheidend wird sein, welches Geld sich letztendlich durchsetzen wird. ...&quot;

Der Euro hat sich also bisher &quot;letztendlich&quot; durchgesetzt und wurde keineswegs politisch aufgezwungen (zumindest in der BRD)?

&quot;... Das entscheidet die Masse, sofern man sie entscheiden lässt. ..&quot;

Wo hat denn schon einmal die Masse die Geldordnung bestimmt?

&quot;... Und wie bucht sie das, wenn nicht in einer Bilanz? ...&quot;

In der Natürlichen Wirtschaftsordnung wird die Geldmenge vom Währunsamt direkt &quot;an der kurzen Leine&quot; (= Geldmengenänderungen wirken unmittelbar auf den Preisstand!) gesteuert und zwar so, das der durchschnittliche Konsumgüterpreisindex immer wieder auf seinen Ausgangswert zurückgeführt wird (Prinzip der negativen Rückkopplung). Für was brauchen Sie da eine Bilanz, außer um ein paar Buchhalter zu &quot;beschäftigen&quot;?

&quot;... 99 Prozent aller Steuerzahlungen werden schon jetzt nicht in “gesetzlichen” Zahlungsmitteln geleistet, sondern einfach als Giralgeld überwiesen. ...&quot;

Das ist auch gut so. - Denn dieses &quot;Giralgeld&quot; verdankt ja seine Entstehung einer vorherigen Einzahlung bei einer Geschäftsbank (GB) mit gesetzlichem Zahlungsmittel (das gilt selbstverständlich auch ebenfalls für die &quot;Giralgeld&quot;-Buchung bei Kreditvergaben von GB!); was wollen Sie mehr?

Mit freundlichem Gruß

Bernd van Straelen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;&#8230; Wenn es mit dem “umlaufgesicherten” Geld nicht mehr möglich ist, werden sie auf andere Geldformen ausweichen, die ihnen das Horten ermöglichen. &#8230;&#8221;</p>
<p>Sehr geehrter Herr Brichta,</p>
<p>diese &#8220;Formen&#8221; gibt es nicht wirklich!</p>
<p>&#8220;&#8230; Trotzdem lässt es sich von Dividenden- oder Mieteinkünften ebenfalls gut leben, ohne dass man einen Finger krumm machen muss. Man muss nur genügend Aktien und/oder Immobilien haben. &#8230;&#8221;</p>
<p>In der Natürlichen Wirtschaftsordnung wird sich das Kapitalmarktzinsniveau um Null einpendeln (Ausgleich von Angebot und Nachfrage) und auch wer dann &#8220;genügend Aktien und/oder Immobilien&#8221; hat wird diese Werte dann nur noch aufzehren können!</p>
<p>&#8220;&#8230; Im Gegensatz zu Ihnen habe ich erkannt, dass das “Gegen-die-Wand-Fahren” überhaupt nicht mehr zu verhindern ist. Der “point of no return” ist längst überschritten. &#8230;&#8221;</p>
<p>Sind Sie eigentlich neben der Beratung für leistungslose Einkommen auch für die Astrologie auf n-tv zuständig?</p>
<p>&#8220;&#8230; Nur der Zeitpunkt des Zusammenbruchs steht noch nicht fest. &#8230;&#8221;</p>
<p>Ach so.</p>
<p>&#8220;&#8230; Laien lassen sich viel leichter von einer Idee begeistern, weil sie aufgrund ihres fehlenden Grundwissens die Tragweite gar nicht abschätzen können. &#8230;&#8221;</p>
<p>Sie meinen wohl das &#8220;Grundwissen&#8221;, das konstruktiv umlaufgesichertes Geld &#8220;den Weltuntergang&#8221; hervorruft?</p>
<p>&#8220;&#8230; Stimmt doch gar nicht: Auf Tagesdgeld beim Bund kriegen Sie momentan 0,1 Prozent Zins. Wenn Sie da alle anderen Zinsbestandteile rausrechnen, liegt der Urzinsanteil selbstverständlich bei null oder sogar darunter. &#8230;&#8221;</p>
<p>Es geht hierbei nur um den Kapitalmarktzinssatz (erhält Anleger für langfristige Geldanlagen), aber Sie &#8220;miss&#8221;verstehen so etwas offenbar ganz gerne.</p>
<p>&#8220;&#8230; Aber vielleicht zeigt das Beispiel auch, dass man in so einen Begriff viel hineininterpretieren kann und sich der Autor dies immer wieder bewusst machen sollte. Im Zweifel also am besten erläutern, was man damit meint. &#8230;&#8221;</p>
<p>Was soll das Gelaber? Es geht bei der ganzen Zinsdebatte immer und ausschließlich und nur um Anlagezinsen bei langfristigen Verträgen. &#8211; Das wissen Sie!</p>
<p>&#8220;&#8230; Ich kann Ihnen eine ganze Liste von Leuten nennen, die denselben Eindruck haben. Schauen Sie sich nur mal die E-Mail-Verteilerliste an, deren Adressaten Sie &#8230;&#8221;</p>
<p>Bei diesen Adressaten handelt es sich in den allermeisten Fällen in der Tat um Leute, die an der Erhaltung des heutigen Zinsgeldsystems (= kapitalismusinduzierendes Geldsystem mittels struktureller allgemeiner Investitionsgüterknapphaltung) ein persönliches Interesse haben!</p>
<p>&#8220;&#8230; Selbst in der “heutigen krisenhaften Dauersituation” ist es noch der Normallfall, dass ein Unternehmen als Ganzes nicht aufgezehrt wird. &#8230;&#8221;</p>
<p>Soweit man sich die hohen Insolvenzzahlen und entsprechenden Schicksale einfach wegdenkt.</p>
<p>&#8220;&#8230; Womit ich bezahlt werden will, spielt überhaupt keine Rolle. &#8230;&#8221;</p>
<p>Sehr gut. &#8211; Jetzt könnte ich versucht sein zu glauben, Sie hätten etwas gelernt.</p>
<p>&#8220;&#8230; Entscheidend wird sein, welches Geld sich letztendlich durchsetzen wird. &#8230;&#8221;</p>
<p>Der Euro hat sich also bisher &#8220;letztendlich&#8221; durchgesetzt und wurde keineswegs politisch aufgezwungen (zumindest in der BRD)?</p>
<p>&#8220;&#8230; Das entscheidet die Masse, sofern man sie entscheiden lässt. ..&#8221;</p>
<p>Wo hat denn schon einmal die Masse die Geldordnung bestimmt?</p>
<p>&#8220;&#8230; Und wie bucht sie das, wenn nicht in einer Bilanz? &#8230;&#8221;</p>
<p>In der Natürlichen Wirtschaftsordnung wird die Geldmenge vom Währunsamt direkt &#8220;an der kurzen Leine&#8221; (= Geldmengenänderungen wirken unmittelbar auf den Preisstand!) gesteuert und zwar so, das der durchschnittliche Konsumgüterpreisindex immer wieder auf seinen Ausgangswert zurückgeführt wird (Prinzip der negativen Rückkopplung). Für was brauchen Sie da eine Bilanz, außer um ein paar Buchhalter zu &#8220;beschäftigen&#8221;?</p>
<p>&#8220;&#8230; 99 Prozent aller Steuerzahlungen werden schon jetzt nicht in “gesetzlichen” Zahlungsmitteln geleistet, sondern einfach als Giralgeld überwiesen. &#8230;&#8221;</p>
<p>Das ist auch gut so. &#8211; Denn dieses &#8220;Giralgeld&#8221; verdankt ja seine Entstehung einer vorherigen Einzahlung bei einer Geschäftsbank (GB) mit gesetzlichem Zahlungsmittel (das gilt selbstverständlich auch ebenfalls für die &#8220;Giralgeld&#8221;-Buchung bei Kreditvergaben von GB!); was wollen Sie mehr?</p>
<p>Mit freundlichem Gruß</p>
<p>Bernd van Straelen</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Diskussion mit Brichta von van Straelen</title>
		<link>http://www.liebeangelamerkel.de/?page_id=647&#038;cpage=3#comment-1267</link>
		<dc:creator>van Straelen</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 17:40:13 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;... und da ist es wichtig zu verstehen, dass die Umlaufsicherung auch nur auf den Urzins zielt. ...&quot;

Sehr geehrter Herr Brichta und sehr geehrter &quot;Schnittstellenimpukls&quot;,

ich stimme der obigen Aussage zu bis auf das Wort &quot;nur&quot;. Ich beschäftige mich seit längerem mit den Details konstruktiv umlaufgesicherten Geldes und insofern möchte ich die obige Aussage gerne ergänzen:
Aus mehreren praktischen Gründen (...deren Erläuterung an dieser Stelle hier zu weit führen würde) ist es notwendig, eine konstruktive Geldumlaufsicherung in technischer Hinsicht für möglichst lange Zeit &quot;fest einzustellen&quot;, auch um Rechtssicherheit und Kalkulierbarkeit für alle am Wirtschaften Beteiligten zu gewährleisten. So sollte die Umlaufsicherungmaßnahme u.a. auch langfristig ein wie ich es nenne &quot;Übersparen&quot; vermeiden helfen, nämlich durch ein kurz- bis mittelfristig mögliches &quot;negatives&quot; Kapitalmarktzinsniveau, bei dem der Besitz langfrsitig nutzbarer Güter ebenso attraktiv wie der Geldvermögensbesitz erscheinen soll und wird. Deshalb erscheint eine gleichmäßig Umlaufgebührenerhebung auf Zentralbankgeld in Höhe von 2%/Jahresquartal zweckdienlich, obwohl der reine Urzins je nach Konjunkturlage etwa zwischen nur 2% und 5% schwankt.

&quot;... und in der Summe Krisen hervortreibt, die geldpolitisch mit den falschen Instrumenten symptomatisch behandelt (kaschiert)werden, was langfristig nur krisenverschärfend wirkt und letztlich zu der Situation geführt haben, die wir heute erleben. ...&quot;

Diese Aussage, der ich voll zustimme, ergänze ich wie folgt:

Anstatt das Geldsystem konstruktiv umlaufzusichern und eine dementsprechende direkte Geldmengensteuerung (...deren Erläuterung an dieser Stelle hier ebenfalls zu weit führen würde) zu praktizieren räumt die Zentralbank den Geldspekulanten völlig sinn- und zweckwiedrige &quot;Freiheiten&quot; ein und versucht quasi im Nachhinein mittels fragwürdiger, letzlich aber sachlich unzureichender Geldpolitik den Geldwert zu retten, was aber zumindest langfristig nicht gelingen kann.

Die Geld&quot;politik&quot; vergrößert lediglich die Liquidität in völlig überzogene Größenordnungen bis das &quot;Kartenhaus&quot; irgendwann in sich bzw. inflationär zusammenbricht.

Dann kann die Zentralbank gar nichts mehr machen, auch nicht mittels &quot;bewährter Leit&quot;zinserhöhungen.


Mit freundlichem Guß

Bernd van Straelen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;&#8230; und da ist es wichtig zu verstehen, dass die Umlaufsicherung auch nur auf den Urzins zielt. &#8230;&#8221;</p>
<p>Sehr geehrter Herr Brichta und sehr geehrter &#8220;Schnittstellenimpukls&#8221;,</p>
<p>ich stimme der obigen Aussage zu bis auf das Wort &#8220;nur&#8221;. Ich beschäftige mich seit längerem mit den Details konstruktiv umlaufgesicherten Geldes und insofern möchte ich die obige Aussage gerne ergänzen:<br />
Aus mehreren praktischen Gründen (&#8230;deren Erläuterung an dieser Stelle hier zu weit führen würde) ist es notwendig, eine konstruktive Geldumlaufsicherung in technischer Hinsicht für möglichst lange Zeit &#8220;fest einzustellen&#8221;, auch um Rechtssicherheit und Kalkulierbarkeit für alle am Wirtschaften Beteiligten zu gewährleisten. So sollte die Umlaufsicherungmaßnahme u.a. auch langfristig ein wie ich es nenne &#8220;Übersparen&#8221; vermeiden helfen, nämlich durch ein kurz- bis mittelfristig mögliches &#8220;negatives&#8221; Kapitalmarktzinsniveau, bei dem der Besitz langfrsitig nutzbarer Güter ebenso attraktiv wie der Geldvermögensbesitz erscheinen soll und wird. Deshalb erscheint eine gleichmäßig Umlaufgebührenerhebung auf Zentralbankgeld in Höhe von 2%/Jahresquartal zweckdienlich, obwohl der reine Urzins je nach Konjunkturlage etwa zwischen nur 2% und 5% schwankt.</p>
<p>&#8220;&#8230; und in der Summe Krisen hervortreibt, die geldpolitisch mit den falschen Instrumenten symptomatisch behandelt (kaschiert)werden, was langfristig nur krisenverschärfend wirkt und letztlich zu der Situation geführt haben, die wir heute erleben. &#8230;&#8221;</p>
<p>Diese Aussage, der ich voll zustimme, ergänze ich wie folgt:</p>
<p>Anstatt das Geldsystem konstruktiv umlaufzusichern und eine dementsprechende direkte Geldmengensteuerung (&#8230;deren Erläuterung an dieser Stelle hier ebenfalls zu weit führen würde) zu praktizieren räumt die Zentralbank den Geldspekulanten völlig sinn- und zweckwiedrige &#8220;Freiheiten&#8221; ein und versucht quasi im Nachhinein mittels fragwürdiger, letzlich aber sachlich unzureichender Geldpolitik den Geldwert zu retten, was aber zumindest langfristig nicht gelingen kann.</p>
<p>Die Geld&#8221;politik&#8221; vergrößert lediglich die Liquidität in völlig überzogene Größenordnungen bis das &#8220;Kartenhaus&#8221; irgendwann in sich bzw. inflationär zusammenbricht.</p>
<p>Dann kann die Zentralbank gar nichts mehr machen, auch nicht mittels &#8220;bewährter Leit&#8221;zinserhöhungen.</p>
<p>Mit freundlichem Guß</p>
<p>Bernd van Straelen</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Diskussion mit Brichta von Schnittstellenimpuls</title>
		<link>http://www.liebeangelamerkel.de/?page_id=647&#038;cpage=3#comment-1260</link>
		<dc:creator>Schnittstellenimpuls</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 22:26:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.liebeangelamerkel.de/?page_id=647#comment-1260</guid>
		<description>Brichta:
Sie haben offenbar einiges noch nicht verstanden: 
Zum Beipsiel, dass auch ein Zinseinkommen alles andere als risikolos ist. Im Gegenteil: Der Zins ist zum Teil gerade ein Ausgleich für das Risiko.

------------------

Beachten Sie bitte Ihre ( zutreffende ) Einschränkung &quot;zum Teil&quot; 

Dieses &quot;zum Teil&quot;, das Sie ins Spiel bringen (&quot;Risikoanteil&quot; oder &quot;Risikoprämie&quot;), ist, wenn man den Zins allgemein definiert, als einer von insgesamt vier Anteilen, aus denen sich der Zins zusammensetzt, natürlich nicht wegzudenken, in Bezug auf meine Aussage jedoch irrelevant. Es ist logisch, dass mit &quot;risikolosem Zinseinkommen&quot; genau der &quot;Teil&quot; gemeint ist, den Sie  unter den Tisch fallen lassen, der immer OHNE Risiko erzielt wird: nämlich die &quot;Liquiditätsprämie&quot; (Keynes) oder &quot;Urzins&quot; (Gesell) im Zins. Es macht aber keinen Sinn von einem risikolosen &quot;Urzínseinkommen&quot; zu sprechen, weil der Urzins im Zins dessen Kernstück bildet und untrennbar mit dem Zinsbegriff verbunden ist, sprich: Zinsen sind immer Urzins, während die übrigen Anteile variieren. 

&lt;strong&gt;Brichta:
Die Aufteilung des Zinses in allen Ehren, aber niemand bekommt nur diesen Urzins. Genau deshalb sind Zinseinkommen in der Regel eben mit Risiken verbunden. Und nur darum ging es mir, als Sie vom &quot;risikolosen Zinseinkommen&quot; sprachen.&lt;/strong&gt;


Wir reden im erweiterten Kontext ja über den Sinn und Zweck einer Umlaufsicherung, und da ist es wichtig zu verstehen, dass die Umlaufsicherung auch nur auf den Urzins zielt. Mit dessen Verschwinden werden, in Folge, auch die anderen Anteile im Zins gegen Null gehen, aber darüber an anderer Stelle ...

&lt;strong&gt;Brichta:
Ich habe in meiner Antwort an Herrn van Straelen weiter unten schon darauf hingewiesen, dass der Urzins selbst jetzt schon bei null - oder sogar darunter - liegen kann. &lt;/strong&gt;

------------------

Brichta:
Man kann von Dividenden genauso leben wie von Zinsen, ohne auch nur einen Finger krumm zu machen. Mit Risiken sind beide Einkunftsarten verbunden, wenn auch die Dividende ein höheres Risiko trägt. Was also wollen Sie uns sagen?

------------------

Zunächst möchte ich Ihnen sagen, dass Sie sich schon im zweiten Satz widersprechen und mir folglich Recht geben, wenn Sie Ihr &quot;genauso leben wie von Zinsen&quot; einschränken und einräumen, dass &quot;die Dividende ein höheres Risiko trägt&quot; als das Zinseinkommen. Das ist ja der springende Punkt, warum Investitionen in die Wirtschaft ohne Umlaufsicherung an Attraktivität verlieren, weil immer mit Arbeit und Risiko verbunden, während es sich bequemer und ohne Risiko - pardon: mit &quot;weniger&quot; Risiko - von den Zinsen leben lässt. 
&lt;strong&gt;
Brichta:
Der Risiko-Unterschied zwischen Zins und Dividende liegt doch nur im Juristischen: Der Zins ist Ihnen in der Höhe vertraglich garantiert, die Dividende nicht. Außerdem werden die Zins- und Tilgungsforderungen der Gläubiger vor den Ansprüchen der Anteisleigner bedient. Hauptsächlich daraus speist sich der Risikounteschied.&lt;/strong&gt;

und abschliessend  ...

dass jeder Kapitaleigner und potentielle Investor bestrebt ist, sein Verlustrisiko so gering wie möglich zu halten und deshalb im Zweifelsfall dem Anreiz unterliegt, das Risiko kaufmännischer Fehlentscheidungen mit immer drohenden Kapitalverlusten zu umgehen und sich mit einem sicheren Zinseinkommen zu versorgen und/oder sich liquide zu halten (Geldhortung), um eine Gelegenheit mit höheren Renditeaussichten abzuwarten. Mit der Hortung wird dem Wirtschaftskreislauf Geld in spekulativer Absicht entzogen, was gesamtwirtschaftlich zu einer Unterbrechung im Geldkreislauf führt und in der Summe Krisen hervortreibt, die geldpolitisch mit den falschen Instrumenten symptomatisch behandelt (kaschiert)werden, was langfristig nur krisenverschärfend wirkt und letztlich zu der Situation geführt haben, die wir heute erleben. Die Privatinteressen grosser Kapitaleigner bestimmen damit in unzulässiger Weise über die Volkswirtschaft und über das Wohl und Schicksal der Bevölkerung - national wie global -, letztlich über Krieg und Frieden und die Zukunft der Menschheit. Für eine demokratische Zivilisation ist ein solch wahnwitziges Geldsystem nicht verkraftbar, weil es seinem Wesen nach feudalistisch ist, die Demokratie aushöhlt und einen Grossteil der Bevölkerung zu Bittstellern der Reichen werden laesst. Nur über eine allgemeine Umlaufsicherung kann ein nachhaltiges Geldsystem und eine krisensichere, soziale, wie demokratische Wirtschaftsordnung erreicht werden, die den Interessen ALLER, statt nur denen einer Oberschicht von 1 - 10% der Bevölkerung dient. Mittlerweile besitzen in den USA 1% der Reichen bereits 37% des gesamten Volksvermögens, wie ich heute im Spiegel las. Bei uns sieht es ähnlich aus. Die Vermögen explodieren, die Zahl der Armen und die soziale Verelendung ebenso. Tendenz steigend.  

Das ist unser Geldsystem, so wie es heute ist und nicht funktioniert.

&lt;strong&gt;Brichta:
Im Wesentlichen beschreiben sie Gründe, warum es für Wirtschaftssubjekte sinnvoll sein kann, Geld zu horten. Und genau das ist der springende Punkt: Wenn es mit dem &quot;umlaufgesicherten&quot; Geld nicht mehr möglich ist, werden sie auf andere Geldformen ausweichen, die ihnen das Horten ermöglichen.&lt;/strong&gt;  

------------------

Brichta:
Nochmal: Auch Zinseinnahmen sind mit Risiken behaftet, weshalb ich Ihre Unterscheidung Zinsen=risikolos und Sachwerteinkünfte=risikobehaftet nach wie vor nicht akzeptiere. 

------------------

Dann werden Sie Ihren Standpunkt eben revidieren ;-)

Kommen die gigantischen Vermögenszuwächse der letzten Jahre in den westlichen Industriestaaten etwa aus dem jährlichen Wirtschaftswachstum? Ich kenne jedenfalls niemanden, der (von Währungsreformen abgesehen) Geld auf einem Sparbuch oder in einer konservativen Anlage bei seiner Bank verloren hat. Sie? Im Gegenteil ! Die Reichen gingen sogar noch reicher aus der Finanzkrise hervor. Wenn das Risiko eintritt, werden mit &quot;Bankenrettungspaketen&quot; selbst hochspekulative Anlagen vom Steuerzahler in letzter Minute vor dem Verlust gerettet. Wo ist da noch ein Risiko? Wieviele Unternehmen sind in der selben Zeit, mangels frischen Kapitals oder wegen einer einzigen falschen unternehmerischen Entscheidung in den Bankrott gegangen ... Um wieviel Prozent sind die Häuserpreise in den USA oder jetzt in Spanien wegen Überhitzung des Immobilienmarktes gefallen, weil die Zinsen stiegen ... und da wollen Sie nach wie vor behaupten, von einer Geldanlage in Sachwerten liesse sich genauso bequem und sicher leben wie von  Zins- und Zinseszinseinkommen? Ach, ich vergass, Sie widersprechen sich in diesem Punkt ja selbst ...

&lt;strong&gt;Brichta:
Noch einmal zum Mitschreiben: Der Risiko-Unterschied zwischen Zins- und Sachwerteinkünften ist vorhanden. Trotzdem lässt es sich von Dividenden- oder Mieteinkünften ebenfalls gut leben, ohne dass man einen Finger krumm machen muss. Man muss nur genügend Aktien und/oder Immobilien haben. Nichts anderes hatte ich geschrieben.&lt;/strong&gt;  

------------------

Brichta:
Und zur Frage des Standpunktes: Ich halte es für einen großen Fehler zu meinen, man müsse zu allem und jedem einen Standpunkt einnehmen. Das führt dann (wie offenbar in ihrem Fall) dazu, dass man sich auch auf Dinge festlegt, die man noch gar nicht vollständig durchschaut. Ich gehe einen anderen Weg: Ich habe Standpunkte nur dort, wo ich mir sehr sicher bin, und ansonsten auch den Mut zu sagen, dass ich mir noch keine abschließende Meinung gebildet habe. This is my way!

------------------

Nö, muss man nicht. Wer kann schon immer alles vollständig durchschauen? Aber es geht hier nicht um alles &quot;alles und jedes&quot;, sondern um &quot; Alles oder Nichts&quot;. Bei dieser Zäsur, vor der wir stehen,  ist ihr derzeitiger Standpunkt von erschreckender Harmlosigkeit: Das Finanzsystem wird mit Volldampf gegen die Wand fahren, doch ich habe mir noch keine abschliessende Meinung (über die einzig sinnvolle Notbremse) gebildet ? ...  Ich sträube mich ja nicht gegen eine solche Idee ... Wollen Sie sich eine Meinung vor oder nach dem Crash bilden?

&lt;strong&gt;Brichta:
Viel zu kurz gesprungen. Im Gegensatz zu Ihnen habe ich erkannt, dass das &quot;Gegen-die-Wand-Fahren&quot; überhaupt nicht mehr zu verhindern ist. Der &quot;point of no return&quot; ist längst überschritten. Nur der Zeitpunkt des Zusammenbruchs steht noch nicht fest. Es geht also lediglich darum, sich Gedanken über das System danach zu machen.&lt;/strong&gt;  
 
Ich finde es befremdend, wenn gerade Fachleute, studierte VWLer und &quot;Finanzexperten&quot; grundlegende Verständnisdefizite aufweisen, was die Ursachenanalyse zu den Fehlern in unserem Geldsystem angeht. Ich beschäftige mich als Laie nebenbei mit diesem Thema und habe mir lediglich ein Basiswissen angeeignet, das mir aber bereits eine tiefere Einsicht und ein durchdringenderes Verständnis von unabdingbaren Grundvoraussetzungen für ein nachhaltiges Geldsystem ermöglicht, als Sie - ein Kritiker des heutigen Systems - es bisher zu erkennen geben... und das bereitet mir errnsthaft Sorge.

&lt;strong&gt;Brichta:
Umgekehrt wird ein Schuh draus: Laien lassen sich viel leichter von einer Idee begeistern, weil sie aufgrund ihres fehlenden Grundwissens die Tragweite gar nicht abschätzen können. Sie sind schneller überzeugt, weil sie weniger gut in der Lage sind, die Idee kritisch zu hinterfragen. Genau dies tue ich aber.  &lt;/strong&gt; </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Brichta:<br />
Sie haben offenbar einiges noch nicht verstanden:<br />
Zum Beipsiel, dass auch ein Zinseinkommen alles andere als risikolos ist. Im Gegenteil: Der Zins ist zum Teil gerade ein Ausgleich für das Risiko.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Beachten Sie bitte Ihre ( zutreffende ) Einschränkung &#8220;zum Teil&#8221; </p>
<p>Dieses &#8220;zum Teil&#8221;, das Sie ins Spiel bringen (&#8221;Risikoanteil&#8221; oder &#8220;Risikoprämie&#8221;), ist, wenn man den Zins allgemein definiert, als einer von insgesamt vier Anteilen, aus denen sich der Zins zusammensetzt, natürlich nicht wegzudenken, in Bezug auf meine Aussage jedoch irrelevant. Es ist logisch, dass mit &#8220;risikolosem Zinseinkommen&#8221; genau der &#8220;Teil&#8221; gemeint ist, den Sie  unter den Tisch fallen lassen, der immer OHNE Risiko erzielt wird: nämlich die &#8220;Liquiditätsprämie&#8221; (Keynes) oder &#8220;Urzins&#8221; (Gesell) im Zins. Es macht aber keinen Sinn von einem risikolosen &#8220;Urzínseinkommen&#8221; zu sprechen, weil der Urzins im Zins dessen Kernstück bildet und untrennbar mit dem Zinsbegriff verbunden ist, sprich: Zinsen sind immer Urzins, während die übrigen Anteile variieren. </p>
<p><strong>Brichta:<br />
Die Aufteilung des Zinses in allen Ehren, aber niemand bekommt nur diesen Urzins. Genau deshalb sind Zinseinkommen in der Regel eben mit Risiken verbunden. Und nur darum ging es mir, als Sie vom &#8220;risikolosen Zinseinkommen&#8221; sprachen.</strong></p>
<p>Wir reden im erweiterten Kontext ja über den Sinn und Zweck einer Umlaufsicherung, und da ist es wichtig zu verstehen, dass die Umlaufsicherung auch nur auf den Urzins zielt. Mit dessen Verschwinden werden, in Folge, auch die anderen Anteile im Zins gegen Null gehen, aber darüber an anderer Stelle &#8230;</p>
<p><strong>Brichta:<br />
Ich habe in meiner Antwort an Herrn van Straelen weiter unten schon darauf hingewiesen, dass der Urzins selbst jetzt schon bei null &#8211; oder sogar darunter &#8211; liegen kann. </strong></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Brichta:<br />
Man kann von Dividenden genauso leben wie von Zinsen, ohne auch nur einen Finger krumm zu machen. Mit Risiken sind beide Einkunftsarten verbunden, wenn auch die Dividende ein höheres Risiko trägt. Was also wollen Sie uns sagen?</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Zunächst möchte ich Ihnen sagen, dass Sie sich schon im zweiten Satz widersprechen und mir folglich Recht geben, wenn Sie Ihr &#8220;genauso leben wie von Zinsen&#8221; einschränken und einräumen, dass &#8220;die Dividende ein höheres Risiko trägt&#8221; als das Zinseinkommen. Das ist ja der springende Punkt, warum Investitionen in die Wirtschaft ohne Umlaufsicherung an Attraktivität verlieren, weil immer mit Arbeit und Risiko verbunden, während es sich bequemer und ohne Risiko &#8211; pardon: mit &#8220;weniger&#8221; Risiko &#8211; von den Zinsen leben lässt.<br />
<strong><br />
Brichta:<br />
Der Risiko-Unterschied zwischen Zins und Dividende liegt doch nur im Juristischen: Der Zins ist Ihnen in der Höhe vertraglich garantiert, die Dividende nicht. Außerdem werden die Zins- und Tilgungsforderungen der Gläubiger vor den Ansprüchen der Anteisleigner bedient. Hauptsächlich daraus speist sich der Risikounteschied.</strong></p>
<p>und abschliessend  &#8230;</p>
<p>dass jeder Kapitaleigner und potentielle Investor bestrebt ist, sein Verlustrisiko so gering wie möglich zu halten und deshalb im Zweifelsfall dem Anreiz unterliegt, das Risiko kaufmännischer Fehlentscheidungen mit immer drohenden Kapitalverlusten zu umgehen und sich mit einem sicheren Zinseinkommen zu versorgen und/oder sich liquide zu halten (Geldhortung), um eine Gelegenheit mit höheren Renditeaussichten abzuwarten. Mit der Hortung wird dem Wirtschaftskreislauf Geld in spekulativer Absicht entzogen, was gesamtwirtschaftlich zu einer Unterbrechung im Geldkreislauf führt und in der Summe Krisen hervortreibt, die geldpolitisch mit den falschen Instrumenten symptomatisch behandelt (kaschiert)werden, was langfristig nur krisenverschärfend wirkt und letztlich zu der Situation geführt haben, die wir heute erleben. Die Privatinteressen grosser Kapitaleigner bestimmen damit in unzulässiger Weise über die Volkswirtschaft und über das Wohl und Schicksal der Bevölkerung &#8211; national wie global -, letztlich über Krieg und Frieden und die Zukunft der Menschheit. Für eine demokratische Zivilisation ist ein solch wahnwitziges Geldsystem nicht verkraftbar, weil es seinem Wesen nach feudalistisch ist, die Demokratie aushöhlt und einen Grossteil der Bevölkerung zu Bittstellern der Reichen werden laesst. Nur über eine allgemeine Umlaufsicherung kann ein nachhaltiges Geldsystem und eine krisensichere, soziale, wie demokratische Wirtschaftsordnung erreicht werden, die den Interessen ALLER, statt nur denen einer Oberschicht von 1 &#8211; 10% der Bevölkerung dient. Mittlerweile besitzen in den USA 1% der Reichen bereits 37% des gesamten Volksvermögens, wie ich heute im Spiegel las. Bei uns sieht es ähnlich aus. Die Vermögen explodieren, die Zahl der Armen und die soziale Verelendung ebenso. Tendenz steigend.  </p>
<p>Das ist unser Geldsystem, so wie es heute ist und nicht funktioniert.</p>
<p><strong>Brichta:<br />
Im Wesentlichen beschreiben sie Gründe, warum es für Wirtschaftssubjekte sinnvoll sein kann, Geld zu horten. Und genau das ist der springende Punkt: Wenn es mit dem &#8220;umlaufgesicherten&#8221; Geld nicht mehr möglich ist, werden sie auf andere Geldformen ausweichen, die ihnen das Horten ermöglichen.</strong>  </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Brichta:<br />
Nochmal: Auch Zinseinnahmen sind mit Risiken behaftet, weshalb ich Ihre Unterscheidung Zinsen=risikolos und Sachwerteinkünfte=risikobehaftet nach wie vor nicht akzeptiere. </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Dann werden Sie Ihren Standpunkt eben revidieren <img src='http://www.liebeangelamerkel.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Kommen die gigantischen Vermögenszuwächse der letzten Jahre in den westlichen Industriestaaten etwa aus dem jährlichen Wirtschaftswachstum? Ich kenne jedenfalls niemanden, der (von Währungsreformen abgesehen) Geld auf einem Sparbuch oder in einer konservativen Anlage bei seiner Bank verloren hat. Sie? Im Gegenteil ! Die Reichen gingen sogar noch reicher aus der Finanzkrise hervor. Wenn das Risiko eintritt, werden mit &#8220;Bankenrettungspaketen&#8221; selbst hochspekulative Anlagen vom Steuerzahler in letzter Minute vor dem Verlust gerettet. Wo ist da noch ein Risiko? Wieviele Unternehmen sind in der selben Zeit, mangels frischen Kapitals oder wegen einer einzigen falschen unternehmerischen Entscheidung in den Bankrott gegangen &#8230; Um wieviel Prozent sind die Häuserpreise in den USA oder jetzt in Spanien wegen Überhitzung des Immobilienmarktes gefallen, weil die Zinsen stiegen &#8230; und da wollen Sie nach wie vor behaupten, von einer Geldanlage in Sachwerten liesse sich genauso bequem und sicher leben wie von  Zins- und Zinseszinseinkommen? Ach, ich vergass, Sie widersprechen sich in diesem Punkt ja selbst &#8230;</p>
<p><strong>Brichta:<br />
Noch einmal zum Mitschreiben: Der Risiko-Unterschied zwischen Zins- und Sachwerteinkünften ist vorhanden. Trotzdem lässt es sich von Dividenden- oder Mieteinkünften ebenfalls gut leben, ohne dass man einen Finger krumm machen muss. Man muss nur genügend Aktien und/oder Immobilien haben. Nichts anderes hatte ich geschrieben.</strong>  </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Brichta:<br />
Und zur Frage des Standpunktes: Ich halte es für einen großen Fehler zu meinen, man müsse zu allem und jedem einen Standpunkt einnehmen. Das führt dann (wie offenbar in ihrem Fall) dazu, dass man sich auch auf Dinge festlegt, die man noch gar nicht vollständig durchschaut. Ich gehe einen anderen Weg: Ich habe Standpunkte nur dort, wo ich mir sehr sicher bin, und ansonsten auch den Mut zu sagen, dass ich mir noch keine abschließende Meinung gebildet habe. This is my way!</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Nö, muss man nicht. Wer kann schon immer alles vollständig durchschauen? Aber es geht hier nicht um alles &#8220;alles und jedes&#8221;, sondern um &#8221; Alles oder Nichts&#8221;. Bei dieser Zäsur, vor der wir stehen,  ist ihr derzeitiger Standpunkt von erschreckender Harmlosigkeit: Das Finanzsystem wird mit Volldampf gegen die Wand fahren, doch ich habe mir noch keine abschliessende Meinung (über die einzig sinnvolle Notbremse) gebildet ? &#8230;  Ich sträube mich ja nicht gegen eine solche Idee &#8230; Wollen Sie sich eine Meinung vor oder nach dem Crash bilden?</p>
<p><strong>Brichta:<br />
Viel zu kurz gesprungen. Im Gegensatz zu Ihnen habe ich erkannt, dass das &#8220;Gegen-die-Wand-Fahren&#8221; überhaupt nicht mehr zu verhindern ist. Der &#8220;point of no return&#8221; ist längst überschritten. Nur der Zeitpunkt des Zusammenbruchs steht noch nicht fest. Es geht also lediglich darum, sich Gedanken über das System danach zu machen.</strong>  </p>
<p>Ich finde es befremdend, wenn gerade Fachleute, studierte VWLer und &#8220;Finanzexperten&#8221; grundlegende Verständnisdefizite aufweisen, was die Ursachenanalyse zu den Fehlern in unserem Geldsystem angeht. Ich beschäftige mich als Laie nebenbei mit diesem Thema und habe mir lediglich ein Basiswissen angeeignet, das mir aber bereits eine tiefere Einsicht und ein durchdringenderes Verständnis von unabdingbaren Grundvoraussetzungen für ein nachhaltiges Geldsystem ermöglicht, als Sie &#8211; ein Kritiker des heutigen Systems &#8211; es bisher zu erkennen geben&#8230; und das bereitet mir errnsthaft Sorge.</p>
<p><strong>Brichta:<br />
Umgekehrt wird ein Schuh draus: Laien lassen sich viel leichter von einer Idee begeistern, weil sie aufgrund ihres fehlenden Grundwissens die Tragweite gar nicht abschätzen können. Sie sind schneller überzeugt, weil sie weniger gut in der Lage sind, die Idee kritisch zu hinterfragen. Genau dies tue ich aber.  </strong></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Diskussion mit Brichta von van Straelen</title>
		<link>http://www.liebeangelamerkel.de/?page_id=647&#038;cpage=3#comment-1227</link>
		<dc:creator>van Straelen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 17:43:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.liebeangelamerkel.de/?page_id=647#comment-1227</guid>
		<description>&quot;... Brichta:
Das macht in dem Zusammenhang, in dem der Schnittstellenimpuls den Zins verwendet hat (und darauf bezog sich das Zitat), aber keinen Sinn. Dann müssten Sie nämlich vom “risikolosen Urzinseinkommen” reden. Niemand hat aber ein solches, sondern beim jedwedem Zinseinkommen ist auch die Risikoprämie dabei. ...&quot;

Sehr geehrter Herr Brichta,

es geht darum, dass beim heutigen Zinsgeldsystem der Urzinsanteil nicht auf Null und ggf. beim Übersparen auch darunter konkurriert werden kann, nicht mehr und nicht weniger!

&lt;strong&gt;Brichta:
Stimmt doch gar nicht: Auf Tagesdgeld beim Bund kriegen Sie momentan 0,1 Prozent Zins. Wenn Sie da alle anderen Zinsbestandteile rausrechnen, liegt der Urzinsanteil selbstverständlich bei null oder sogar darunter. Im Übrigen mag es vielleicht Ihnen nur darum gehen. Dem Schnittstellenimpuls ging es darum, dem &quot;risikolosen Zinseinkommen&quot; einen Riegel vorzuschieben. Aber vielleicht zeigt das Beispiel auch, dass man in so einen Begriff viel hineininterpretieren kann und sich der Autor dies immer wieder bewusst machen sollte. Im Zweifel also am besten erläutern, was man damit meint.&lt;/strong&gt; &lt;/strong&gt;

&quot;... Brichta:
Beim Zins gibt es aber noch andere Risiken, zum Beispiel das Bonitätsrisiko ...&quot;

Nicht relevant; siehe oben.

&lt;strong&gt;Brichta:
Das ist sehr wohl relevant für jemanden, der sich mit dem Zins beschäftigt. Es mag sein, dass man dies für eine ganz spezielle Betrachtungsweise ausklammert. Aber dann sollte man es auch kenntlich machen und erwähnen, dass man nur auf einen ganz speziellen Zinsbestandteil Bezug nimmt. Siehe oben.&lt;/strong&gt; 

&quot;... Brichta:
Auch nochmal: Niemand hat lediglich ein Urzinseinkommen ...&quot;

Nicht relevant; siehe oben.

&lt;strong&gt;Brichta:
Sehr wohl relevant, siehe oben.&lt;/strong&gt;

&quot;... Brichta:
Ein noch besserer way wäre, nicht alles besser wissen zu wollen. ...&quot;

Es geht nicht um wollen und das wissen Sie auch.

&lt;strong&gt;Brichta:
Der Eindruck des Besserwissers drängt sich nicht nur mir auf, wenn ich Zeilen von Ihnen lese. Ich kann Ihnen eine ganze Liste von Leuten nennen, die denselben Eindruck haben. Schauen Sie sich nur mal die E-Mail-Verteilerliste an, deren Adressaten Sie in den vergangenen Monaten regelrecht penetriert haben mit Ihrem Besserwissertum. &lt;/strong&gt;

&quot;... Brichta:
Selbstverständlich war es das. Denn Sie haben Ihre Bemerkung genau auf diese Antwort bezogen. Aber wenn man wie Sie Zitate immer aus dem Zusammenhang reißt, kann man schon mal den Überblick verlieren. ...&quot;

Sie müssen Ihre Leser schon für ziemlich dumm halten!

&lt;strong&gt;Brichta:
Nein, denn glücklicherweise gibt es da nicht nur Sie.&lt;/strong&gt;

&quot;... Brichta:
So ist das eben: Obwohl im Unternehmen einzelne Teile verschlissen werden können, wird das Unternehmen als Ganzes im Normalfall nicht aufgezehrt. ...&quot;

Was soll das denn sein, &quot;eben&quot; der &quot;Normalfall&quot;? Die heutige krisenhafte Dauer-Situation oder die Natürliche Wirtschaftsordnung?

&lt;strong&gt;Brichta:
Selbst in der &quot;heutigen krisenhaften Dauersituation&quot; ist es noch der Normallfall, dass ein Unternehmen als Ganzes nicht aufgezehrt wird.&lt;/strong&gt; 

&quot;... Brichta:
Haben Sie eigentlich einmal daran gedacht, das sich die Wirtschaftssubjekte in Ihrem System nach Geldformen umsehen könnten, die keiner Entwertung – pardon: Gebühr – unterliegen? Geldformen, die es ihnen ermöglichen, Geld zu horten? ...&quot;

Dann sehen Sie sich doch einmal (erfolgreich!) nach einer anderen Geldform um; wollen Sie lieber mit Lego-Steinen bezahlen (und noch besser: bezahlt werden?)?
Viel Spaß dabei.

&lt;strong&gt;Brichta:
Womit ich bezahlt werden will, spielt überhaupt keine Rolle. Entscheidend wird sein, welches Geld sich letztendlich durchsetzen wird. Das entscheidet die Masse, sofern man sie entscheiden lässt.&lt;/strong&gt;  

&quot;... Brichta:
Ich will erreichen, dass sich die Leser und Leserinnen selbst ihr Urteil über Sie bilden, indem sie Ihre Kommentare hier bewerten. ...&quot;

Ich wage es kaum Ihnen so viel Zutrauen zu Ihren Lesern zuzutrauen.

&lt;strong&gt;Brichta:
Dies hätte ich sicherlich nicht, wenn Sie der einzige Leser wären.&lt;/strong&gt;


&quot;... Brichta:
Jetzt kommen wir ans Eingemachte: Erläutern Sie bitte einmal, wie das Zentralbankgeld in Ihrem System in der Zentralbank-Bilanz entsteht und wie es wieder verschwinden kann. ...&quot;

Eine Bilanz wie heute ist dann überflüssig. Die Zentralbank (besser: Währungsamt) muss lediglich wissen, wie viel Geld (Banknoten, Scheidemünzemn und Zentralbankguthaben) sie an Private (GB + NB) gegeben hat.

&lt;strong&gt;Brichta:
Und wie bucht sie das, wenn nicht in einer Bilanz?&lt;/strong&gt;

&quot;... Brichta:
Sie sind keineswegs belanglos. Denn je unwichtiger Zentralbankgeld im Verhältnis zur gesamten umlaufenden Geldmenge wird, desto fraglicher werden auch die von Ihnen angestrebten Effekte. Mit anderen Worten: Was kümmert mich eine Umlaufsicherungsgebühr auf Zentralbankgeld, wenn dieses Zentralbankgeld im täglichen Wirtschaftskreislauf kaum noch eine Rolle spielt? ...&quot;

Im Gegensatz zu heute ist dieses Verhältnis absolut belanglos, da &quot;nur&quot; Banknoten und Münzen gesetzliches Zahlunsmittel bleiben. - Also keine Steuerzahlungen in Lego!
Mit freundlichem Gruß
Bernd van Straelen

&lt;strong&gt;Brichta:
99 Prozent aller Steuerzahlungen werden schon jetzt nicht in &quot;gesetzlichen&quot; Zahlungsmitteln geleistet, sondern einfach als Giralgeld überwiesen.&lt;/strong&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;&#8230; Brichta:<br />
Das macht in dem Zusammenhang, in dem der Schnittstellenimpuls den Zins verwendet hat (und darauf bezog sich das Zitat), aber keinen Sinn. Dann müssten Sie nämlich vom “risikolosen Urzinseinkommen” reden. Niemand hat aber ein solches, sondern beim jedwedem Zinseinkommen ist auch die Risikoprämie dabei. &#8230;&#8221;</p>
<p>Sehr geehrter Herr Brichta,</p>
<p>es geht darum, dass beim heutigen Zinsgeldsystem der Urzinsanteil nicht auf Null und ggf. beim Übersparen auch darunter konkurriert werden kann, nicht mehr und nicht weniger!</p>
<p><strong>Brichta:<br />
Stimmt doch gar nicht: Auf Tagesdgeld beim Bund kriegen Sie momentan 0,1 Prozent Zins. Wenn Sie da alle anderen Zinsbestandteile rausrechnen, liegt der Urzinsanteil selbstverständlich bei null oder sogar darunter. Im Übrigen mag es vielleicht Ihnen nur darum gehen. Dem Schnittstellenimpuls ging es darum, dem &#8220;risikolosen Zinseinkommen&#8221; einen Riegel vorzuschieben. Aber vielleicht zeigt das Beispiel auch, dass man in so einen Begriff viel hineininterpretieren kann und sich der Autor dies immer wieder bewusst machen sollte. Im Zweifel also am besten erläutern, was man damit meint.</strong> </p>
<p>&#8220;&#8230; Brichta:<br />
Beim Zins gibt es aber noch andere Risiken, zum Beispiel das Bonitätsrisiko &#8230;&#8221;</p>
<p>Nicht relevant; siehe oben.</p>
<p><strong>Brichta:<br />
Das ist sehr wohl relevant für jemanden, der sich mit dem Zins beschäftigt. Es mag sein, dass man dies für eine ganz spezielle Betrachtungsweise ausklammert. Aber dann sollte man es auch kenntlich machen und erwähnen, dass man nur auf einen ganz speziellen Zinsbestandteil Bezug nimmt. Siehe oben.</strong> </p>
<p>&#8220;&#8230; Brichta:<br />
Auch nochmal: Niemand hat lediglich ein Urzinseinkommen &#8230;&#8221;</p>
<p>Nicht relevant; siehe oben.</p>
<p><strong>Brichta:<br />
Sehr wohl relevant, siehe oben.</strong></p>
<p>&#8220;&#8230; Brichta:<br />
Ein noch besserer way wäre, nicht alles besser wissen zu wollen. &#8230;&#8221;</p>
<p>Es geht nicht um wollen und das wissen Sie auch.</p>
<p><strong>Brichta:<br />
Der Eindruck des Besserwissers drängt sich nicht nur mir auf, wenn ich Zeilen von Ihnen lese. Ich kann Ihnen eine ganze Liste von Leuten nennen, die denselben Eindruck haben. Schauen Sie sich nur mal die E-Mail-Verteilerliste an, deren Adressaten Sie in den vergangenen Monaten regelrecht penetriert haben mit Ihrem Besserwissertum. </strong></p>
<p>&#8220;&#8230; Brichta:<br />
Selbstverständlich war es das. Denn Sie haben Ihre Bemerkung genau auf diese Antwort bezogen. Aber wenn man wie Sie Zitate immer aus dem Zusammenhang reißt, kann man schon mal den Überblick verlieren. &#8230;&#8221;</p>
<p>Sie müssen Ihre Leser schon für ziemlich dumm halten!</p>
<p><strong>Brichta:<br />
Nein, denn glücklicherweise gibt es da nicht nur Sie.</strong></p>
<p>&#8220;&#8230; Brichta:<br />
So ist das eben: Obwohl im Unternehmen einzelne Teile verschlissen werden können, wird das Unternehmen als Ganzes im Normalfall nicht aufgezehrt. &#8230;&#8221;</p>
<p>Was soll das denn sein, &#8220;eben&#8221; der &#8220;Normalfall&#8221;? Die heutige krisenhafte Dauer-Situation oder die Natürliche Wirtschaftsordnung?</p>
<p><strong>Brichta:<br />
Selbst in der &#8220;heutigen krisenhaften Dauersituation&#8221; ist es noch der Normallfall, dass ein Unternehmen als Ganzes nicht aufgezehrt wird.</strong> </p>
<p>&#8220;&#8230; Brichta:<br />
Haben Sie eigentlich einmal daran gedacht, das sich die Wirtschaftssubjekte in Ihrem System nach Geldformen umsehen könnten, die keiner Entwertung – pardon: Gebühr – unterliegen? Geldformen, die es ihnen ermöglichen, Geld zu horten? &#8230;&#8221;</p>
<p>Dann sehen Sie sich doch einmal (erfolgreich!) nach einer anderen Geldform um; wollen Sie lieber mit Lego-Steinen bezahlen (und noch besser: bezahlt werden?)?<br />
Viel Spaß dabei.</p>
<p><strong>Brichta:<br />
Womit ich bezahlt werden will, spielt überhaupt keine Rolle. Entscheidend wird sein, welches Geld sich letztendlich durchsetzen wird. Das entscheidet die Masse, sofern man sie entscheiden lässt.</strong>  </p>
<p>&#8220;&#8230; Brichta:<br />
Ich will erreichen, dass sich die Leser und Leserinnen selbst ihr Urteil über Sie bilden, indem sie Ihre Kommentare hier bewerten. &#8230;&#8221;</p>
<p>Ich wage es kaum Ihnen so viel Zutrauen zu Ihren Lesern zuzutrauen.</p>
<p><strong>Brichta:<br />
Dies hätte ich sicherlich nicht, wenn Sie der einzige Leser wären.</strong></p>
<p>&#8220;&#8230; Brichta:<br />
Jetzt kommen wir ans Eingemachte: Erläutern Sie bitte einmal, wie das Zentralbankgeld in Ihrem System in der Zentralbank-Bilanz entsteht und wie es wieder verschwinden kann. &#8230;&#8221;</p>
<p>Eine Bilanz wie heute ist dann überflüssig. Die Zentralbank (besser: Währungsamt) muss lediglich wissen, wie viel Geld (Banknoten, Scheidemünzemn und Zentralbankguthaben) sie an Private (GB + NB) gegeben hat.</p>
<p><strong>Brichta:<br />
Und wie bucht sie das, wenn nicht in einer Bilanz?</strong></p>
<p>&#8220;&#8230; Brichta:<br />
Sie sind keineswegs belanglos. Denn je unwichtiger Zentralbankgeld im Verhältnis zur gesamten umlaufenden Geldmenge wird, desto fraglicher werden auch die von Ihnen angestrebten Effekte. Mit anderen Worten: Was kümmert mich eine Umlaufsicherungsgebühr auf Zentralbankgeld, wenn dieses Zentralbankgeld im täglichen Wirtschaftskreislauf kaum noch eine Rolle spielt? &#8230;&#8221;</p>
<p>Im Gegensatz zu heute ist dieses Verhältnis absolut belanglos, da &#8220;nur&#8221; Banknoten und Münzen gesetzliches Zahlunsmittel bleiben. &#8211; Also keine Steuerzahlungen in Lego!<br />
Mit freundlichem Gruß<br />
Bernd van Straelen</p>
<p><strong>Brichta:<br />
99 Prozent aller Steuerzahlungen werden schon jetzt nicht in &#8220;gesetzlichen&#8221; Zahlungsmitteln geleistet, sondern einfach als Giralgeld überwiesen.</strong></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Diskussion mit Brichta von van Straelen</title>
		<link>http://www.liebeangelamerkel.de/?page_id=647&#038;cpage=3#comment-1221</link>
		<dc:creator>van Straelen</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 21:53:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.liebeangelamerkel.de/?page_id=647#comment-1221</guid>
		<description>&quot;... Brichta:
Sie haben offenbar einiges noch nicht verstanden: Zum Beipsiel, dass auch ein Zinseinkommen alles andere als risikolos ist. Im Gegenteil: Der Zins ist zum Teil gerade ein Ausgleich für das Risiko. ...&quot;

Sehr geehrter Herr Brichta,

bitte unterscheiden Sie strikt zwischen dem sogenannten Urzins (entsprechend Silvio Gesell + Helmut Creutz) - Anteil im Zinsfuß und den übrigen Anteilen, die Risikoprämie, Inflationsausgleich sowie Bankmarge betreffen.

&lt;strong&gt;Brichta:
Das macht in dem Zusammenhang, in dem der Schnittstellenimpuls den Zins verwendet hat (und darauf bezog sich das Zitat), aber keinen Sinn. Dann müssten Sie nämlich vom &quot;risikolosen Urzinseinkommen&quot; reden. Niemand hat aber ein solches, sondern beim jedwedem Zinseinkommen ist auch die Risikoprämie dabei.&lt;/strong&gt;

&quot;... Brichta:
Man kann von Dividenden genauso leben wie von Zinsen, ohne auch nur einen Finger krumm zu machen. Mit Risiken sind beide Einkunftsarten verbunden, wenn auch die Dividende ein höheres Risiko trägt. ...&quot;

Das Verlustrisiko bei Währungsschnitten (...welches bei konstruktiv umlaufgesichertem Geld sowieso komplett wegfällt!) ist praktisch vernachlässigbar gegenüber der Einkommensunkalkulierbarkeit von Dividenden.

&lt;strong&gt;Brichta:
Beim Zins gibt es aber noch andere Risiken, zum Beispiel das Bonitätsrisiko&lt;/strong&gt;

&quot;... Brichta:
Nochmal: Auch Zinseinnahmen sind mit Risiken behaftet, weshalb ich Ihre Unterscheidung Zinsen=risikolos und Sachwerteinkünfte=risikobehaftet nach wie vor nicht akzeptiere. ...&quot;

Nochmal: Der Urzins ist risikofrei!

&lt;strong&gt;
Brichta:
Auch nochmal: Niemand hat lediglich ein Urzinseinkommen&lt;/strong&gt;

&quot;... Und zur Frage des Standpunktes: Ich halte es für einen großen Fehler zu meinen, man müsse zu allem und jedem einen Standpunkt einnehmen. Das führt dann (wie offenbar in ihrem Fall) dazu, dass man sich auch auf Dinge festlegt, die man noch gar nicht vollständig durchschaut. Ich gehe einen anderen Weg: Ich habe Standpunkte nur dort, wo ich mir sehr sicher bin, und ansonsten auch den Mut zu sagen, dass ich mir noch keine abschließende Meinung gebildet habe. This is my way! ...&quot;

Ein besserer &quot;Way&quot; wäre bestimmte Dinge einfach zu wissen statt die ständige Vertretung unverbindlicher &quot;Standpunkte&quot;, &quot;Meinungen&quot; etc.

&lt;strong&gt;
Brichta:
Ein noch besserer way wäre, nicht alles besser wissen zu wollen.&lt;/strong&gt;

&quot;... Brichta:
Lieber Herr van Straelen, wie immer man Ihre Formulierung “Krieg” auslegen mag, meine obige Antwort darauf passt in jedem Fall. Überlegen Sie mal… Na, kommen Sie drauf? ...&quot;

Nach Ihrer &quot;obigen &quot;Antwort&quot;&quot; war nie gefragt!

&lt;strong&gt;Brichta:
Selbstverständlich war es das. Denn Sie haben Ihre Bemerkung genau auf diese Antwort bezogen. Aber wenn man wie Sie Zitate immer aus dem Zusammenhang reißt, kann man schon mal den Überblick verlieren.&lt;/strong&gt;


&quot;... Brichta:
Machen Sie’s doch nicht so kompliziert: Wer ein Unternehmen besitzt, dessen Eigentum wird nicht aufgezehrt, es sei denn die Firma wirtschaftet schlecht und geht pleite. ...&quot;

Das Realkapital (Beispiele: Drehbank, Spritzgussmachine usw.) wird selbstverständlich aufgezehrt und wären diese Sach-Kapitalgegenstände unter kapitalistischen Rahmenbedingungen nicht künstlich knapp gehalten, so könnten sie auch unternehmerisch eingesetzt dauerhaft keine Renditen (= Sachkapitalverzinsung) einfahren.

&lt;strong&gt;Brichta:
So ist das eben: Obwohl im Unternehmen einzelne Teile verschlissen werden können, wird das Unternehmen als Ganzes im Normalfall nicht aufgezehrt. Im Gegenteil: Es kann sogar wachsen. Und nur darum geht es jemandem, der Firmenanteile besitzt. Und auch nur darauf bezog sich mein Zitat, das Sie wieder einmal aus dem Zusammenhang gerissen haben.&lt;/strong&gt;

&quot;... Brichta:
Den Quatsch verzapfen allenfalls Sie. Oder wollen Sie etwa auch das Entnehmen von Unternehmensgewinnen verbieten? ...&quot;

Unternehmensgewinne (abzüglich Sachkapialzinsen) sind naturgemäß Knappheitsgewinne, die ebenso naturgemäß mit der entsprechenden Marktsättigung gegen Null tendieren. - Aber solche trivialen Selbstverständlichkeiten lernt man offensichtlich nicht in einem VWL-Studium.

&lt;strong&gt;Brichta:
Sie sollten endlich einmal lernen, Ihren Aussagen sinnvollen Gehalt zu geben. Unser Wirtschaftssystem basiert darauf, dass Unternehmen Gewinne machen. Wenn Sie dies ändern möchten, dann wollen Sie mehr als nur eine Umlaufsicherung fürs Geld.&lt;/strong&gt;   


&quot;... Brichta:
Sehr witzig. Selbstverständlic sollte jede Gebühr mit einem Vorteil verbunden sein, den man dafür “eintauscht”. Aber darum ging es in dem von Ihnen oben aus dem Zusammenhang gerissenen Zitat nicht. ...&quot;

Genau &quot;darum&quot; geht es! - Jetzt verlieren Sie auch noch vollends die Übersicht.

&lt;strong&gt;Brichta:
Haben Sie eigentlich einmal daran gedacht, das sich die Wirtschaftssubjekte in Ihrem System nach Geldformen umsehen könnten, die keiner Entwertung - pardon: Gebühr - unterliegen? Geldformen, die es ihnen ermöglichen, Geld zu horten?&lt;/strong&gt; 

&quot;... Brichta:
Wo das hinführt, wenn Sie versuchen zu denken, kann man hier ja sehr schön verfolgen. ...&quot;

Was wollen Sie mit dieser unsachgemäßen Anspielung erreichen?

&lt;strong&gt;Brichta:
Ich will erreichen, dass sich die Leser und Leserinnen selbst ihr Urteil über Sie bilden, indem sie Ihre Kommentare hier bewerten.&lt;/strong&gt;

&quot;... Brichta:
Sie und Ihre Marktkräfte! ...&quot;

Schon wieder!

&quot;... Die Banken werden selbstverständlich ihre durch die Bargeldeinzahlungen erworbenen Zentralbankguthaben (ZBG) wieder reduzieren. ...&quot;

Bei konstruktiv umlaufgesicherten Geld (welches nur mit direkter Geldmengensteuerung funktionieren kann!) haben die Banken zur Reduzierung ihrer ZBG nur die Chance, diese an Private weiterzuverleihen!

Bei der Zentralbank könne die Banken dann nur noch ZBG gegen Bargeld und umgekehrt tauschen und sonst gar nichts!

&lt;strong&gt;
Brichta:
Jetzt kommen wir ans Eingemachte: Erläutern Sie bitte einmal, wie das Zentralbankgeld in Ihrem System in der Zentralbank-Bilanz entsteht und wie es wieder verschwinden kann.&lt;/strong&gt;   

&quot;... Es bleibt dabei, dass der ohnehin schon schwindende Anteil des Zentralbankgeldes am gesamten Geldbestand weiter abnehmen würde. ...&quot;

Wer anderes als &quot;der Markt&quot; sollte diese Anteils-Verhältnisse regeln?

Für wen oder was sollen diese Anteils-Verhältnisse relevant sein?

(Ich halte sie für völlig belanglos.) 

&lt;strong&gt;Brichta:
Sie sind keineswegs belanglos. Denn je unwichtiger Zentralbankgeld im Verhältnis zur gesamten umlaufenden Geldmenge wird, desto fraglicher werden auch die von Ihnen angestrebten Effekte. Mit anderen Worten: Was kümmert mich eine Umlaufsicherungsgebühr auf Zentralbankgeld, wenn dieses Zentralbankgeld im täglichen Wirtschaftskreislauf kaum noch eine Rolle spielt?&lt;/strong&gt;

Es wäre schön, sehr geehrter Herr Brichta, wenn Sie bei Ihren zukünftigen Kommentaren einfach darauf verzichten würden, meine Beiträge einfach nur zu zerreden und wie ich inzwischen mehrfach den Eindruck gewinnen musste, manche von mir hervorgebrachten Aspekte &quot;absichtlich&quot; misszuverstehen.

Denn hier soll es doch um ein nachhaltiges Geldsystem (siehe Startseite: Liebeangelamerkel!) gehen und nicht um die Frage, wie ich als Volkswirt am besten um ein nachhaltiges Geldsystem &quot;herumkomme&quot;.
Herzlichen Dank!
und
Mit freundlichem Gruß
Bernd van Straelen

&lt;strong&gt;Brichta:
Andersherum wird ein Schuh draus: Sie versuchen hier eine Idee als die allein heilsbringende zu verkaufen, dulden überhaupt keine Einwände dagegen und bezeichnen kritische Anmerkungen als &quot;zerreden&quot;. Sie sollten sich lieber in aller Ruhe mit den Argumenten auseinandersetzen. Dann hätten die Leser mehr davon - und vielleicht sogar Sie!&lt;/strong&gt; </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;&#8230; Brichta:<br />
Sie haben offenbar einiges noch nicht verstanden: Zum Beipsiel, dass auch ein Zinseinkommen alles andere als risikolos ist. Im Gegenteil: Der Zins ist zum Teil gerade ein Ausgleich für das Risiko. &#8230;&#8221;</p>
<p>Sehr geehrter Herr Brichta,</p>
<p>bitte unterscheiden Sie strikt zwischen dem sogenannten Urzins (entsprechend Silvio Gesell + Helmut Creutz) &#8211; Anteil im Zinsfuß und den übrigen Anteilen, die Risikoprämie, Inflationsausgleich sowie Bankmarge betreffen.</p>
<p><strong>Brichta:<br />
Das macht in dem Zusammenhang, in dem der Schnittstellenimpuls den Zins verwendet hat (und darauf bezog sich das Zitat), aber keinen Sinn. Dann müssten Sie nämlich vom &#8220;risikolosen Urzinseinkommen&#8221; reden. Niemand hat aber ein solches, sondern beim jedwedem Zinseinkommen ist auch die Risikoprämie dabei.</strong></p>
<p>&#8220;&#8230; Brichta:<br />
Man kann von Dividenden genauso leben wie von Zinsen, ohne auch nur einen Finger krumm zu machen. Mit Risiken sind beide Einkunftsarten verbunden, wenn auch die Dividende ein höheres Risiko trägt. &#8230;&#8221;</p>
<p>Das Verlustrisiko bei Währungsschnitten (&#8230;welches bei konstruktiv umlaufgesichertem Geld sowieso komplett wegfällt!) ist praktisch vernachlässigbar gegenüber der Einkommensunkalkulierbarkeit von Dividenden.</p>
<p><strong>Brichta:<br />
Beim Zins gibt es aber noch andere Risiken, zum Beispiel das Bonitätsrisiko</strong></p>
<p>&#8220;&#8230; Brichta:<br />
Nochmal: Auch Zinseinnahmen sind mit Risiken behaftet, weshalb ich Ihre Unterscheidung Zinsen=risikolos und Sachwerteinkünfte=risikobehaftet nach wie vor nicht akzeptiere. &#8230;&#8221;</p>
<p>Nochmal: Der Urzins ist risikofrei!</p>
<p><strong><br />
Brichta:<br />
Auch nochmal: Niemand hat lediglich ein Urzinseinkommen</strong></p>
<p>&#8220;&#8230; Und zur Frage des Standpunktes: Ich halte es für einen großen Fehler zu meinen, man müsse zu allem und jedem einen Standpunkt einnehmen. Das führt dann (wie offenbar in ihrem Fall) dazu, dass man sich auch auf Dinge festlegt, die man noch gar nicht vollständig durchschaut. Ich gehe einen anderen Weg: Ich habe Standpunkte nur dort, wo ich mir sehr sicher bin, und ansonsten auch den Mut zu sagen, dass ich mir noch keine abschließende Meinung gebildet habe. This is my way! &#8230;&#8221;</p>
<p>Ein besserer &#8220;Way&#8221; wäre bestimmte Dinge einfach zu wissen statt die ständige Vertretung unverbindlicher &#8220;Standpunkte&#8221;, &#8220;Meinungen&#8221; etc.</p>
<p><strong><br />
Brichta:<br />
Ein noch besserer way wäre, nicht alles besser wissen zu wollen.</strong></p>
<p>&#8220;&#8230; Brichta:<br />
Lieber Herr van Straelen, wie immer man Ihre Formulierung “Krieg” auslegen mag, meine obige Antwort darauf passt in jedem Fall. Überlegen Sie mal… Na, kommen Sie drauf? &#8230;&#8221;</p>
<p>Nach Ihrer &#8220;obigen &#8220;Antwort&#8221;" war nie gefragt!</p>
<p><strong>Brichta:<br />
Selbstverständlich war es das. Denn Sie haben Ihre Bemerkung genau auf diese Antwort bezogen. Aber wenn man wie Sie Zitate immer aus dem Zusammenhang reißt, kann man schon mal den Überblick verlieren.</strong></p>
<p>&#8220;&#8230; Brichta:<br />
Machen Sie’s doch nicht so kompliziert: Wer ein Unternehmen besitzt, dessen Eigentum wird nicht aufgezehrt, es sei denn die Firma wirtschaftet schlecht und geht pleite. &#8230;&#8221;</p>
<p>Das Realkapital (Beispiele: Drehbank, Spritzgussmachine usw.) wird selbstverständlich aufgezehrt und wären diese Sach-Kapitalgegenstände unter kapitalistischen Rahmenbedingungen nicht künstlich knapp gehalten, so könnten sie auch unternehmerisch eingesetzt dauerhaft keine Renditen (= Sachkapitalverzinsung) einfahren.</p>
<p><strong>Brichta:<br />
So ist das eben: Obwohl im Unternehmen einzelne Teile verschlissen werden können, wird das Unternehmen als Ganzes im Normalfall nicht aufgezehrt. Im Gegenteil: Es kann sogar wachsen. Und nur darum geht es jemandem, der Firmenanteile besitzt. Und auch nur darauf bezog sich mein Zitat, das Sie wieder einmal aus dem Zusammenhang gerissen haben.</strong></p>
<p>&#8220;&#8230; Brichta:<br />
Den Quatsch verzapfen allenfalls Sie. Oder wollen Sie etwa auch das Entnehmen von Unternehmensgewinnen verbieten? &#8230;&#8221;</p>
<p>Unternehmensgewinne (abzüglich Sachkapialzinsen) sind naturgemäß Knappheitsgewinne, die ebenso naturgemäß mit der entsprechenden Marktsättigung gegen Null tendieren. &#8211; Aber solche trivialen Selbstverständlichkeiten lernt man offensichtlich nicht in einem VWL-Studium.</p>
<p><strong>Brichta:<br />
Sie sollten endlich einmal lernen, Ihren Aussagen sinnvollen Gehalt zu geben. Unser Wirtschaftssystem basiert darauf, dass Unternehmen Gewinne machen. Wenn Sie dies ändern möchten, dann wollen Sie mehr als nur eine Umlaufsicherung fürs Geld.</strong>   </p>
<p>&#8220;&#8230; Brichta:<br />
Sehr witzig. Selbstverständlic sollte jede Gebühr mit einem Vorteil verbunden sein, den man dafür “eintauscht”. Aber darum ging es in dem von Ihnen oben aus dem Zusammenhang gerissenen Zitat nicht. &#8230;&#8221;</p>
<p>Genau &#8220;darum&#8221; geht es! &#8211; Jetzt verlieren Sie auch noch vollends die Übersicht.</p>
<p><strong>Brichta:<br />
Haben Sie eigentlich einmal daran gedacht, das sich die Wirtschaftssubjekte in Ihrem System nach Geldformen umsehen könnten, die keiner Entwertung &#8211; pardon: Gebühr &#8211; unterliegen? Geldformen, die es ihnen ermöglichen, Geld zu horten?</strong> </p>
<p>&#8220;&#8230; Brichta:<br />
Wo das hinführt, wenn Sie versuchen zu denken, kann man hier ja sehr schön verfolgen. &#8230;&#8221;</p>
<p>Was wollen Sie mit dieser unsachgemäßen Anspielung erreichen?</p>
<p><strong>Brichta:<br />
Ich will erreichen, dass sich die Leser und Leserinnen selbst ihr Urteil über Sie bilden, indem sie Ihre Kommentare hier bewerten.</strong></p>
<p>&#8220;&#8230; Brichta:<br />
Sie und Ihre Marktkräfte! &#8230;&#8221;</p>
<p>Schon wieder!</p>
<p>&#8220;&#8230; Die Banken werden selbstverständlich ihre durch die Bargeldeinzahlungen erworbenen Zentralbankguthaben (ZBG) wieder reduzieren. &#8230;&#8221;</p>
<p>Bei konstruktiv umlaufgesicherten Geld (welches nur mit direkter Geldmengensteuerung funktionieren kann!) haben die Banken zur Reduzierung ihrer ZBG nur die Chance, diese an Private weiterzuverleihen!</p>
<p>Bei der Zentralbank könne die Banken dann nur noch ZBG gegen Bargeld und umgekehrt tauschen und sonst gar nichts!</p>
<p><strong><br />
Brichta:<br />
Jetzt kommen wir ans Eingemachte: Erläutern Sie bitte einmal, wie das Zentralbankgeld in Ihrem System in der Zentralbank-Bilanz entsteht und wie es wieder verschwinden kann.</strong>   </p>
<p>&#8220;&#8230; Es bleibt dabei, dass der ohnehin schon schwindende Anteil des Zentralbankgeldes am gesamten Geldbestand weiter abnehmen würde. &#8230;&#8221;</p>
<p>Wer anderes als &#8220;der Markt&#8221; sollte diese Anteils-Verhältnisse regeln?</p>
<p>Für wen oder was sollen diese Anteils-Verhältnisse relevant sein?</p>
<p>(Ich halte sie für völlig belanglos.) </p>
<p><strong>Brichta:<br />
Sie sind keineswegs belanglos. Denn je unwichtiger Zentralbankgeld im Verhältnis zur gesamten umlaufenden Geldmenge wird, desto fraglicher werden auch die von Ihnen angestrebten Effekte. Mit anderen Worten: Was kümmert mich eine Umlaufsicherungsgebühr auf Zentralbankgeld, wenn dieses Zentralbankgeld im täglichen Wirtschaftskreislauf kaum noch eine Rolle spielt?</strong></p>
<p>Es wäre schön, sehr geehrter Herr Brichta, wenn Sie bei Ihren zukünftigen Kommentaren einfach darauf verzichten würden, meine Beiträge einfach nur zu zerreden und wie ich inzwischen mehrfach den Eindruck gewinnen musste, manche von mir hervorgebrachten Aspekte &#8220;absichtlich&#8221; misszuverstehen.</p>
<p>Denn hier soll es doch um ein nachhaltiges Geldsystem (siehe Startseite: Liebeangelamerkel!) gehen und nicht um die Frage, wie ich als Volkswirt am besten um ein nachhaltiges Geldsystem &#8220;herumkomme&#8221;.<br />
Herzlichen Dank!<br />
und<br />
Mit freundlichem Gruß<br />
Bernd van Straelen</p>
<p><strong>Brichta:<br />
Andersherum wird ein Schuh draus: Sie versuchen hier eine Idee als die allein heilsbringende zu verkaufen, dulden überhaupt keine Einwände dagegen und bezeichnen kritische Anmerkungen als &#8220;zerreden&#8221;. Sie sollten sich lieber in aller Ruhe mit den Argumenten auseinandersetzen. Dann hätten die Leser mehr davon &#8211; und vielleicht sogar Sie!</strong></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Diskussion mit Brichta von Thorsten Schmidt</title>
		<link>http://www.liebeangelamerkel.de/?page_id=647&#038;cpage=3#comment-1220</link>
		<dc:creator>Thorsten Schmidt</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 21:07:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.liebeangelamerkel.de/?page_id=647#comment-1220</guid>
		<description>Hallo Hr.Brichta. 
Schade dass sich die Leute nicht für so ein wichtiges Thema interessieren. 
Liegt wahrscheinlich auch an dessen Komplexität.

Ich sage auf jeden Fall mal danke, habe einiges hier gelernt, menschlich wie technisch.

Liebe Grüsse

&lt;strong&gt;Brichta:
Ich bin da viel optimistischer als Sie: Die Leute interessieren sich zunehmend dafür, das erfahre ich in zahlreichen Gesprächen. Noch sind es relativ wenige, ich weiß, aber es werden mehr. Im Übrigen stelle ich mich auf einen Prozess ein, der noch sehr lange dauern wird. Das erfordert viel Geduld.&lt;/strong&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Hr.Brichta.<br />
Schade dass sich die Leute nicht für so ein wichtiges Thema interessieren.<br />
Liegt wahrscheinlich auch an dessen Komplexität.</p>
<p>Ich sage auf jeden Fall mal danke, habe einiges hier gelernt, menschlich wie technisch.</p>
<p>Liebe Grüsse</p>
<p><strong>Brichta:<br />
Ich bin da viel optimistischer als Sie: Die Leute interessieren sich zunehmend dafür, das erfahre ich in zahlreichen Gesprächen. Noch sind es relativ wenige, ich weiß, aber es werden mehr. Im Übrigen stelle ich mich auf einen Prozess ein, der noch sehr lange dauern wird. Das erfordert viel Geduld.</strong></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Diskussion mit Brichta von Schnittstellenimpuls</title>
		<link>http://www.liebeangelamerkel.de/?page_id=647&#038;cpage=3#comment-1201</link>
		<dc:creator>Schnittstellenimpuls</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 22:42:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.liebeangelamerkel.de/?page_id=647#comment-1201</guid>
		<description>Brichta:
Lassen Sie uns doch bitte nicht über solche Kinkerlitzchen streiten. 

------------------

Na da nehme ich Sie gleich  beim Wort ...

------------------

Brichta:
Ein “normaler Durchschnittsbürger”, wie Sie schreiben, wird sich mit diesem Geldsystem gar nicht beschäftigen, weil er es nicht versteht. Außerdem lassen sich für ein und dieselbe Sache eben oft verschiedene Begrifflichkeiten finden – je nachdem, von welcher Seite man sie betrachtet. Im übrigen sprechen Sie, sehr verehrter Schnittstellenimpuls, unten ja selbst von “aufzehren”. Sie denken ja sogar, dass auch Sachwerte “aufgezehrt” würden!!!!&quot;

------------------

.... und  bitte Sie daher, sich auch mal gedanklich auf Beiträge einzulassen und inhaltlich darauf zu antworten. 

Ich gehe immer noch davon aus, dass Sie Ihr Anliegen, einen öffentlichen Gedankenaustausch über ein nachhaltiges Geldsystem zu führen, ernst meinen. Da macht es m. E. wenig Sinn, widerholt erläutern zu müssen, dass Sachwerte von ihrem Besitzer nicht im wörtlichen Sinn &quot;aufgezehrt&quot;, sondern in Geld eingetauscht, das wiederum in unverzichtbare Dinge des täglichen Bedarfs eintauscht wird, also z. B. für Lebensmittel. Das verkaufte Haus wird natürlich NICHT &quot;aufgegessen&quot;, sondern existiert weiter - mit einem liquideren Besitzer. Wer bisher - risikolos - von Zinsen lebte und in jeder Weise ein unternehmerisches Risiko scheut (also auch Aktien), wird - im  umlaufgesicherten Geldsystem - seine einmal erworbenen Sachwerte nach und nach &quot;aufzehren&quot;, sprich: verkaufen müssen. So viel zum  &quot;sanften Tod des Rentiers&quot;. Ist das so weit verstanden?

&lt;strong&gt;Brichta:
Sie haben offenbar einiges noch nicht verstanden: Zum Beipsiel, dass auch ein Zinseinkommen alles andere als risikolos ist. Im Gegenteil: Der Zins ist zum Teil gerade ein Ausgleich für das Risiko.&lt;/strong&gt;
------------------

Brichta:
Sie scheinen einige Zusammenhänge nicht zu verstehen. Deshalb hier noch mal im Einzelnen: Ein Unternehmen kann auch in einem umlaufgesicherten Geldsystem Gewinne abwerfen, von denen man leben kann. Folglich kann es auf Aktien auch Dividendeneinkünfte geben. Und bei Immobilienbesitz z.B. Einnahmen aus Vermietung oder Verpachtung. Und selbst WENN man Aktien oder Immobilien verkauft, so sind diese Vermögenswerte nicht “aufgezehrt”, sondern sie haben nur ihren Besitzer gewechselt. Können Sie mir insoweit folgen?

------------------

Ein Unternehmen MUSS immer - auch in einem umlaufgesicherten Geldsystem - Gewinne abwerfen, sonst kann es nicht existieren. Ihnen fällt immer noch nicht auf, dass ich mich &quot;ausschliesslich&quot; auf Kapitaleinkommen durch Zinsen bezogen habe. Sobald dem Kapitaleigner diese für ihn risikolose Einnahmequelle wegen der  Umlaufsicherung zu versiegen droht, muss er folglich von der  Substanz leben (sein Vermögen aufzehren) oder ein unternehmerisches Risiko eingehen, z. B. durch Firmenbeteiligung, Vermietung etc. Genau das ist auch durch die Umlaufsicherung beabsichtigt. Ich wies schon darauf hin, dass es nicht Zweck einer ULS ist, irgend welche Reichen zu enteignen, sondern sie dazu bewegen, ihr Geld in die reale Wirtschaft zu investieren oder zu verkonsumieren.

&lt;strong&gt;Brichta:
Man kann von Dividenden genauso leben wie von Zinsen, ohne auch nur einen Finger krumm zu machen. Mit Risiken sind beide Einkunftsarten verbunden, wenn auch die Dividende ein höheres Risiko trägt. Was also wollen Sie uns sagen?&lt;/strong&gt; 
 

------------------

Brichta:
Sie können es drehen und wenden wie Sie wollen: Sachwerte werden auch in einem umlaufgesicherten Geldsystem nicht aufgezehrt. Wer von Dividenden, Mieteinnahmen oder ähnlichem lebt, kann dies auch weiterhin tun. 

------------------

Ein Kapitaleigner verfügt über verschiedene Möglichkeiten sein Geld in die Wirtschaft zu investieren (immer gut), was aber auch mit einem gewissen Risiko von Verlusten für ihn verbunden ist: z. B. der Betriebs- und Instandhaltungskosten, der Mieter zahlt seine Miete nicht, die Börsenkurse fallen, das Unternehmen geht pleite etc. Das kapitalistische Geldsystem bietet dem Geldbesitzer darüber hinaus den komfortablen Anreiz, sein Geld überhaupt nicht zu investieren, sondern es - gerade in Krisenzeiten - zinsbringend und ohne Risiko anzulegen oder eben zu horten (der Wirtschaft ganz entziehen). Herr van Straelen hat dies eine &quot;sinn- und zweckwidrige Verwendung von Geld&quot; bezeichnet, als einen &quot;Missbrauch&quot; des Zwischentauschmittels Geld ... und ich denke, dass man es nicht besser formulieren kann. Die Frage, um die es hier geht, die den Kern dieser  Diskussion ausmacht, ist die .Frage, ob wir uns ein Geldsystem weiterhin leisten können/wollen, in dem Geld sinn- und zweckwidrig missbraucht werden darf oder ob wir bereit sind anzuerkennen, (Zitat Straelen) &quot;dass Geld als ein reines Zwischentauschmittel ohne sinn- und zweckwiedrige Missbrauchsmöglichkeiten notwendig ist.&quot;

Vor allem würde mich interessieren, wie Sie sich ganz persönlich zu dieser allerwichtigsten Forderung zur Rettung unserer Zivilisation -denn diese steht und fällt mit einem funktionierenden Finanzsystem - verhalten. Sie  &quot;sträuben&quot; sich also &quot;überhaupt nicht gegen den Sinn und Zweck einer solchen Idee&quot;, aber haben noch keine Meinung dazu ? Ich halte einen solchen Standpunkt, ehrlich gesagt, für gar keinen ...

&lt;strong&gt;Brichta:
Nochmal: Auch Zinseinnahmen sind mit Risiken behaftet, weshalb ich Ihre Unterscheidung Zinsen=risikolos und Sachwerteinkünfte=risikobehaftet nach wie vor nicht akzeptiere. Und zur Frage des Standpunktes: Ich halte es für einen großen Fehler zu meinen, man müsse zu allem und jedem einen Standpunkt einnehmen. Das führt dann (wie offenbar in ihrem Fall) dazu, dass man sich auch auf Dinge festlegt, die man noch gar nicht vollständig durchschaut. Ich gehe einen anderen Weg: Ich habe Standpunkte nur dort, wo ich mir sehr sicher bin, und ansonsten auch den Mut zu sagen, dass ich mir noch keine abschließende Meinung gebildet habe. This is my way!&lt;/strong&gt;           

------------------

Brichta:
&quot;Da die Verhältnisse vor 800 Jahren außerdem nicht mit den heutigen vergleichbar sind, kann man daraus allenfalls einen Hinweis ableiten, in welche Richtung man die Forschung lenken sollte. Und genau DAS ist ja mein Hauptanliegen: Forscht, forscht, forscht endlich einmal ohne Denkblockaden! Nur dann kann etwas Vernünftiges dabei herauskommen. Bisher wurde dieses freie Denken nur wenigen Leuten überlassen, die man darüber hinaus anschließend nicht ernst nahm und als “Spinner” abtat.”

------------------

Darauf habe ich Ihnen geantwortet, dass ich Ihren Aufruf an die Forschung für wenig zweckdienlich halte.

Abgesehen davon, dass makroökonomische Gesetzmaessigkeiten immer den selben Mechanismen folgen, ob heute, vor 800 Jahren, vor 2000 Jahren oder vor 4000 Jahren, steht die sogenannte Forschung und Wissenschaft im Dienst des Kapitals und des Establishments. Die von Ihnen geforderte &quot;Forschung ohne Denkblockaden&quot; bleibt deshalb auch zukünftig den Spinnern und Aussenseitern vorbehalten, deren Resultate man konsequent ignoriert. Macht es Sie persönlich nicht nachdenklich, dass wir nur durch gezielte Recherche - nämlich nur von sogenannten Aussenseitern - etwas über die goldenen Zeiten des Mittelalters erfahren können, während jeder Durchschnittsbürger in der Schule gelernt hat, dass das Mittelalter vor allem eines war: &quot;Finster ...&quot;

Möglicherweise leben wir heute in finstersten Zeiten der Unwissenheit - möglicherweise ist das der Grund, warum der &quot;Durchschnittsbürger&quot; gar nicht versteht, weshalb unser Finanzsystem zusammenbricht und er trotz lebenslangen Sparens mittellos sein wird ?

Was war aber ursächlich für den Niedergang des blühenden Mittelalters? Es war die Wiedereinführung des Edelmetalls als Tauschmittel, die Wiederauferstehung des Zinsgeldes nach 300 Jahren Blütezeit ohne Geld aus Edelmetall. Dass man sich in der Gelehrtenwelt eines solchen aufschlussreichen Themas offenbar nicht annehmen mag oder gar als Lehrstoff in den Geschichtsunterricht einführt, hat vermutlich Gründe, die wir beide nicht verstehen, oder?

&lt;strong&gt;Brichta:
Gut, wenn Sie sich damit zufrieden geben, als &quot;Spinner&quot; zu gelten, mögen Sie so fortfahren, wie Sie es tun. My way is different.&lt;/strong&gt; </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Brichta:<br />
Lassen Sie uns doch bitte nicht über solche Kinkerlitzchen streiten. </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Na da nehme ich Sie gleich  beim Wort &#8230;</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Brichta:<br />
Ein “normaler Durchschnittsbürger”, wie Sie schreiben, wird sich mit diesem Geldsystem gar nicht beschäftigen, weil er es nicht versteht. Außerdem lassen sich für ein und dieselbe Sache eben oft verschiedene Begrifflichkeiten finden – je nachdem, von welcher Seite man sie betrachtet. Im übrigen sprechen Sie, sehr verehrter Schnittstellenimpuls, unten ja selbst von “aufzehren”. Sie denken ja sogar, dass auch Sachwerte “aufgezehrt” würden!!!!&#8221;</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>&#8230;. und  bitte Sie daher, sich auch mal gedanklich auf Beiträge einzulassen und inhaltlich darauf zu antworten. </p>
<p>Ich gehe immer noch davon aus, dass Sie Ihr Anliegen, einen öffentlichen Gedankenaustausch über ein nachhaltiges Geldsystem zu führen, ernst meinen. Da macht es m. E. wenig Sinn, widerholt erläutern zu müssen, dass Sachwerte von ihrem Besitzer nicht im wörtlichen Sinn &#8220;aufgezehrt&#8221;, sondern in Geld eingetauscht, das wiederum in unverzichtbare Dinge des täglichen Bedarfs eintauscht wird, also z. B. für Lebensmittel. Das verkaufte Haus wird natürlich NICHT &#8220;aufgegessen&#8221;, sondern existiert weiter &#8211; mit einem liquideren Besitzer. Wer bisher &#8211; risikolos &#8211; von Zinsen lebte und in jeder Weise ein unternehmerisches Risiko scheut (also auch Aktien), wird &#8211; im  umlaufgesicherten Geldsystem &#8211; seine einmal erworbenen Sachwerte nach und nach &#8220;aufzehren&#8221;, sprich: verkaufen müssen. So viel zum  &#8220;sanften Tod des Rentiers&#8221;. Ist das so weit verstanden?</p>
<p><strong>Brichta:<br />
Sie haben offenbar einiges noch nicht verstanden: Zum Beipsiel, dass auch ein Zinseinkommen alles andere als risikolos ist. Im Gegenteil: Der Zins ist zum Teil gerade ein Ausgleich für das Risiko.</strong><br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Brichta:<br />
Sie scheinen einige Zusammenhänge nicht zu verstehen. Deshalb hier noch mal im Einzelnen: Ein Unternehmen kann auch in einem umlaufgesicherten Geldsystem Gewinne abwerfen, von denen man leben kann. Folglich kann es auf Aktien auch Dividendeneinkünfte geben. Und bei Immobilienbesitz z.B. Einnahmen aus Vermietung oder Verpachtung. Und selbst WENN man Aktien oder Immobilien verkauft, so sind diese Vermögenswerte nicht “aufgezehrt”, sondern sie haben nur ihren Besitzer gewechselt. Können Sie mir insoweit folgen?</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Ein Unternehmen MUSS immer &#8211; auch in einem umlaufgesicherten Geldsystem &#8211; Gewinne abwerfen, sonst kann es nicht existieren. Ihnen fällt immer noch nicht auf, dass ich mich &#8220;ausschliesslich&#8221; auf Kapitaleinkommen durch Zinsen bezogen habe. Sobald dem Kapitaleigner diese für ihn risikolose Einnahmequelle wegen der  Umlaufsicherung zu versiegen droht, muss er folglich von der  Substanz leben (sein Vermögen aufzehren) oder ein unternehmerisches Risiko eingehen, z. B. durch Firmenbeteiligung, Vermietung etc. Genau das ist auch durch die Umlaufsicherung beabsichtigt. Ich wies schon darauf hin, dass es nicht Zweck einer ULS ist, irgend welche Reichen zu enteignen, sondern sie dazu bewegen, ihr Geld in die reale Wirtschaft zu investieren oder zu verkonsumieren.</p>
<p><strong>Brichta:<br />
Man kann von Dividenden genauso leben wie von Zinsen, ohne auch nur einen Finger krumm zu machen. Mit Risiken sind beide Einkunftsarten verbunden, wenn auch die Dividende ein höheres Risiko trägt. Was also wollen Sie uns sagen?</strong> </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Brichta:<br />
Sie können es drehen und wenden wie Sie wollen: Sachwerte werden auch in einem umlaufgesicherten Geldsystem nicht aufgezehrt. Wer von Dividenden, Mieteinnahmen oder ähnlichem lebt, kann dies auch weiterhin tun. </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Ein Kapitaleigner verfügt über verschiedene Möglichkeiten sein Geld in die Wirtschaft zu investieren (immer gut), was aber auch mit einem gewissen Risiko von Verlusten für ihn verbunden ist: z. B. der Betriebs- und Instandhaltungskosten, der Mieter zahlt seine Miete nicht, die Börsenkurse fallen, das Unternehmen geht pleite etc. Das kapitalistische Geldsystem bietet dem Geldbesitzer darüber hinaus den komfortablen Anreiz, sein Geld überhaupt nicht zu investieren, sondern es &#8211; gerade in Krisenzeiten &#8211; zinsbringend und ohne Risiko anzulegen oder eben zu horten (der Wirtschaft ganz entziehen). Herr van Straelen hat dies eine &#8220;sinn- und zweckwidrige Verwendung von Geld&#8221; bezeichnet, als einen &#8220;Missbrauch&#8221; des Zwischentauschmittels Geld &#8230; und ich denke, dass man es nicht besser formulieren kann. Die Frage, um die es hier geht, die den Kern dieser  Diskussion ausmacht, ist die .Frage, ob wir uns ein Geldsystem weiterhin leisten können/wollen, in dem Geld sinn- und zweckwidrig missbraucht werden darf oder ob wir bereit sind anzuerkennen, (Zitat Straelen) &#8220;dass Geld als ein reines Zwischentauschmittel ohne sinn- und zweckwiedrige Missbrauchsmöglichkeiten notwendig ist.&#8221;</p>
<p>Vor allem würde mich interessieren, wie Sie sich ganz persönlich zu dieser allerwichtigsten Forderung zur Rettung unserer Zivilisation -denn diese steht und fällt mit einem funktionierenden Finanzsystem &#8211; verhalten. Sie  &#8220;sträuben&#8221; sich also &#8220;überhaupt nicht gegen den Sinn und Zweck einer solchen Idee&#8221;, aber haben noch keine Meinung dazu ? Ich halte einen solchen Standpunkt, ehrlich gesagt, für gar keinen &#8230;</p>
<p><strong>Brichta:<br />
Nochmal: Auch Zinseinnahmen sind mit Risiken behaftet, weshalb ich Ihre Unterscheidung Zinsen=risikolos und Sachwerteinkünfte=risikobehaftet nach wie vor nicht akzeptiere. Und zur Frage des Standpunktes: Ich halte es für einen großen Fehler zu meinen, man müsse zu allem und jedem einen Standpunkt einnehmen. Das führt dann (wie offenbar in ihrem Fall) dazu, dass man sich auch auf Dinge festlegt, die man noch gar nicht vollständig durchschaut. Ich gehe einen anderen Weg: Ich habe Standpunkte nur dort, wo ich mir sehr sicher bin, und ansonsten auch den Mut zu sagen, dass ich mir noch keine abschließende Meinung gebildet habe. This is my way!</strong>           </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Brichta:<br />
&#8220;Da die Verhältnisse vor 800 Jahren außerdem nicht mit den heutigen vergleichbar sind, kann man daraus allenfalls einen Hinweis ableiten, in welche Richtung man die Forschung lenken sollte. Und genau DAS ist ja mein Hauptanliegen: Forscht, forscht, forscht endlich einmal ohne Denkblockaden! Nur dann kann etwas Vernünftiges dabei herauskommen. Bisher wurde dieses freie Denken nur wenigen Leuten überlassen, die man darüber hinaus anschließend nicht ernst nahm und als “Spinner” abtat.”</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Darauf habe ich Ihnen geantwortet, dass ich Ihren Aufruf an die Forschung für wenig zweckdienlich halte.</p>
<p>Abgesehen davon, dass makroökonomische Gesetzmaessigkeiten immer den selben Mechanismen folgen, ob heute, vor 800 Jahren, vor 2000 Jahren oder vor 4000 Jahren, steht die sogenannte Forschung und Wissenschaft im Dienst des Kapitals und des Establishments. Die von Ihnen geforderte &#8220;Forschung ohne Denkblockaden&#8221; bleibt deshalb auch zukünftig den Spinnern und Aussenseitern vorbehalten, deren Resultate man konsequent ignoriert. Macht es Sie persönlich nicht nachdenklich, dass wir nur durch gezielte Recherche &#8211; nämlich nur von sogenannten Aussenseitern &#8211; etwas über die goldenen Zeiten des Mittelalters erfahren können, während jeder Durchschnittsbürger in der Schule gelernt hat, dass das Mittelalter vor allem eines war: &#8220;Finster &#8230;&#8221;</p>
<p>Möglicherweise leben wir heute in finstersten Zeiten der Unwissenheit &#8211; möglicherweise ist das der Grund, warum der &#8220;Durchschnittsbürger&#8221; gar nicht versteht, weshalb unser Finanzsystem zusammenbricht und er trotz lebenslangen Sparens mittellos sein wird ?</p>
<p>Was war aber ursächlich für den Niedergang des blühenden Mittelalters? Es war die Wiedereinführung des Edelmetalls als Tauschmittel, die Wiederauferstehung des Zinsgeldes nach 300 Jahren Blütezeit ohne Geld aus Edelmetall. Dass man sich in der Gelehrtenwelt eines solchen aufschlussreichen Themas offenbar nicht annehmen mag oder gar als Lehrstoff in den Geschichtsunterricht einführt, hat vermutlich Gründe, die wir beide nicht verstehen, oder?</p>
<p><strong>Brichta:<br />
Gut, wenn Sie sich damit zufrieden geben, als &#8220;Spinner&#8221; zu gelten, mögen Sie so fortfahren, wie Sie es tun. My way is different.</strong></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Diskussion mit Brichta von van Straelen</title>
		<link>http://www.liebeangelamerkel.de/?page_id=647&#038;cpage=3#comment-1195</link>
		<dc:creator>van Straelen</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Jul 2010 13:36:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.liebeangelamerkel.de/?page_id=647#comment-1195</guid>
		<description>&lt;/strong&gt;
&quot;... Und im übrigen habe ich mich überhaupt nicht dazu geäußert, ob vor dem Crash des Geldes noch ein Krieg stattfinden wird. Mag sein, muss aber nicht. ...&quot;

Sehr geehrter Herr Brichta,

bitte lesen Sie meine Beiträge zukünftig sorgfältiger, denn ich schrieb:

&quot;.und zum anderen (makroökonomisch entscheidend!) fehlt der “inner”europäische Krieg, der einzig in der Lage wäre, vor einer sogenannten “Währungsreform” eine ausreichende Zinsniveauhöhe zu garantieren!&quot;

&lt;strong&gt;Brichta:
Lieber Herr van Straelen, wie immer man Ihre Formulierung &quot;Krieg&quot; auslegen mag, meine obige Antwort darauf passt in jedem Fall. Überlegen Sie mal... Na, kommen Sie drauf?&lt;/strong&gt;
 
&quot;... Brichta:
Sie scheinen einige Zusammenhänge nicht zu verstehen. Deshalb hier noch mal im Einzelnen: Ein Unternehmen kann auch in einem umlaufgesicherten Geldsystem Gewinne abwerfen, von denen man leben kann. Folglich kann es auf Aktien auch Dividendeneinkünfte geben. Und bei Immobilienbesitz z.B. Einnahmen aus Vermietung oder Verpachtung. Und selbst WENN man Aktien oder Immobilien verkauft, so sind diese Vermögenswerte nicht “aufgezehrt”, sondern sie haben nur ihren Besitzer gewechselt. Können Sie mir insoweit folgen? ..&quot;

Der &quot;Schnittstellenimpuls&quot; scheint nur im Gegensatz zu Ihnen etwas Grundlegendes nicht zu verstehen. Sie müssen schon systemisch präzise zwischen Unternehmereinkommen (auf Leistung resp. Risiko) und Kapitaleinkommen (auf Besitz: Geldbesitz, Realkapitalbesitz und Bodenrente) unterscheiden. Die Kapitaleinkommen werden sich bei weltweit eingeführter konstruktiver Geldumlaufsicherung sowie allgemeinen Bodennutzungsrechtes (Erbpachtrecht statt Bodeneigentum) mal wenig positiv und mal wenig negativ, also durchschnittlich um Null befinden! 

Selbstverständlich wird Realkapital im Laufe seiner Nutzung &quot;aufgezehrt&quot;, vom Boden hier abgesehen.

&lt;strong&gt;Brichta:
Machen Sie&#039;s doch nicht so kompliziert: Wer ein Unternehmen besitzt, dessen Eigentum wird nicht aufgezehrt, es sei denn die Firma wirtschaftet schlecht und geht pleite.  &lt;/strong&gt;

&quot;... Brichta:
Sie können es drehen und wenden wie Sie wollen: Sachwerte werden auch in einem umlaufgesicherten Geldsystem nicht aufgezehrt. Wer von Dividenden, Mieteinnahmen oder ähnlichem lebt, kann dies auch weiterhin tun. ...&quot;

Wie schon oben gesagt und aufgezeigt ist diese Behautung nichts anderes als &quot;Quatsch mit Soße&quot;.

&lt;strong&gt;Brichta:
Den Quatsch verzapfen allenfalls Sie. Oder wollen Sie etwa auch das Entnehmen von Unternehmensgewinnen verbieten?   &lt;/strong&gt;

 
&quot;... Im übrigen sprechen Sie, sehr verehrter Schnittstellenimpuls, unten ja selbst von “aufzehren”. Sie denken ja sogar, dass auch Sachwerte “aufgezehrt” würden!!!! ...&quot;

Noch mehr &quot;Soße&quot;.

&lt;strong&gt;
Brichta:
Von Ihnen&lt;/strong&gt;

&quot;... Brichta:
Nein, letzteres ist ein Tausch Geld gegen Ware. ...&quot;

Die Liquiditätsgebühr bei konstruktiv umlaufgesicherten Geld ist im Prinzip ebenfalls mit einem Tausch verbunden! Der Geld(be)nutzer (...also der Genießer des geldlichen Liquiditätsvorteils nämlich) tauscht diesen Vorteil (der abhängig von der Zeit ist: Geldbesitzdauer) ein gegen die von der Zentralbank (bzw. dem Statt bzw. der Allgemeinheit) erhobenen Liquiditätgebühren.

- So einfach ist das. Können Sie mir folgen?
&lt;strong&gt;
Brichta:
Sehr witzig. Selbstverständlic sollte jede Gebühr mit einem Vorteil verbunden sein, den man dafür &quot;eintauscht&quot;. Aber darum ging es in dem von Ihnen oben aus dem Zusammenhang gerissenen Zitat nicht.&lt;/strong&gt;

&quot;... Ich habe nur deutlich gemacht, dass es noch andere “Geldlieferungsversprechen” gibt als jene, an die Sie in Ihrem weiter unten stehenden Beitrag vermutlich gedacht haben. ...&quot;

&quot;Mein Denken&quot; dürfen Sie getrost mir überlassen.
Natürlich gibt es unzählige Arten und Formen sowie Fristen bei / von Geldlieferungsversprechen.

&lt;strong&gt;Brichta:
Wo das hinführt, wenn Sie versuchen zu denken, kann man hier ja sehr schön verfolgen.&lt;/strong&gt;

&quot;... Brichta:
Dann wird Ihr System dazu führen, dass Zentralbankgeld noch weiter aus dem täglichen Geldkreislauf verdrängt wird als bisher schon. Wenn die Gebühr nämlich nur auf Bargeld (und eventuelle Zentralbankguthaben) erhoben wird, werden die Leute ihr Geld einfach noch mehr auf Bankkonten deponieren. Dort schwindet es nicht, und “bezahlen” kann man damit per Überweisung auch. ...&quot;

Hier beweisen Sie leider nur wieder Ihre Grundlagen-Unkenntnis der hier obwaltenden Marktkräfte!

Also: Welche Folgen hätte die ausschließliche Liquiditätsgebührenerhebung nur auf Zentralbankgeld?

Die NB (Nichtbanken) würden zum Zeitpunkt der Gebührenerhebung alles Bargeld bei den GB (Geschäftsbanken) eingezahlt haben und die GB würden dieses Bargeld (mit dem sie jetzt nichts anfangen können) 1:1 bei der Zentralbank eingezahlt haben und hätten entsprechend ihre Zentralbankguthaben erhöht.

Bei diesem Vorgang fand eine entsprechende Erhöhung der Sichtguthabenbestände der NB statt und es ist einsichtig, dass (zumindest) diese erhöhten Bestände (= Erhöhung der Zentralbankguthaben) voll von der Umlaufgebühr erfasst werden.

Die übrigen (sehr viel größeren!) schon vorher dagewesenen Sichtguthabenbestände der NB haben ihren Pedant auf der Aktivseite der GB (kurzfristige Kredite an NB, Geschäfte auf eigene Rechnung, Kontoüberziehungen der NB usw. Das sind alles Geschäfte, die indirekt auch durch die Liquiditätsgebühren beeinflusst werden, z.B. die Zinsfußhöhe beim Überziehungskredit).

Bei diesen schon vorher dagewesenen Sichtguthabenbeständen der NB sind letztlich wiederum die Marktkräfte bestimmend.

Das heißt, dass die GB in dem Moment, wo die Zentralbank beginnt das Zentralbankgeld (wie oben gesagt) zu belasten, sämtliche bestehenden Depositenverträge kündigt und entsprechende neue Verträge anbieten wird (die aufgrund der „neuen“ Marktsituation von den NB akzeptiert werden müssen, es sei denn, sie erledigen zukünftig alle Bezahlungen in bar und bezahlen die Liquiditätsgebühren eben auf diesem Wege!), in denen sich die NB mit der Zahlung (bzw. dem Abzug) der jeweils vollen Höhe
(im Einzelfall auch ein klein wenig darunter
[= Förderung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs der den GB hilft, eigene Kosten zu minimieren!],
ob und ggf. wieviel bestimmt aber die einzelne GB selbst!)
der Liquiditätsgebühren entsprechend ihrer Sichtguthabenbestände einverstanden erklären.

Ansonsten verweigert die GB die Einrichtung des neuen Girokontos!

Fazit:

Wenn die GB „freiwillig“ die Sichtguthabenbestände der NB nicht belasten würden, verhielten sie sich wie ein unfreiwilliger Bargeldstaubsauger und hätten im „Suhrschen Sinne“ den „Schwarzen Peter“ und müssten die gesamten Liquiditätsgebühren alleine tragen.

Die NB können sich wie oben gesagt aufgrund der „neuen“ Marktsituation nicht gegen diese „Buchgeldbelastung“ wehren, was in der Praxis hinreichend ist.

Folglich ist die Liquiditätsbelastung des Zentralbankgeldes damit völlig ausreichend.

Alles weitere erledigt dann der Markt; insbesondere eben die Funktionen sämtlicher intertemporärer Liquiditätsaspekte.

Noch Fragen?

Mit freundlichem Gruß

Bernd van Straelen

&lt;strong&gt;Brichta:
Sie und Ihre Marktkräfte! Die Banken werden selbstverständlich ihre durch die Bargeldeinzahlungen erworbenen Zentralbankguthaben wieder reduzieren. Es bleibt dabei, dass der ohnehin schon schwindende Anteil des Zentralbankgeldes am gesamten Geldbestand weiter abnehmen würde.&lt;/strong&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;&#8230; Und im übrigen habe ich mich überhaupt nicht dazu geäußert, ob vor dem Crash des Geldes noch ein Krieg stattfinden wird. Mag sein, muss aber nicht. &#8230;&#8221;</p>
<p>Sehr geehrter Herr Brichta,</p>
<p>bitte lesen Sie meine Beiträge zukünftig sorgfältiger, denn ich schrieb:</p>
<p>&#8220;.und zum anderen (makroökonomisch entscheidend!) fehlt der “inner”europäische Krieg, der einzig in der Lage wäre, vor einer sogenannten “Währungsreform” eine ausreichende Zinsniveauhöhe zu garantieren!&#8221;</p>
<p><strong>Brichta:<br />
Lieber Herr van Straelen, wie immer man Ihre Formulierung &#8220;Krieg&#8221; auslegen mag, meine obige Antwort darauf passt in jedem Fall. Überlegen Sie mal&#8230; Na, kommen Sie drauf?</strong></p>
<p>&#8220;&#8230; Brichta:<br />
Sie scheinen einige Zusammenhänge nicht zu verstehen. Deshalb hier noch mal im Einzelnen: Ein Unternehmen kann auch in einem umlaufgesicherten Geldsystem Gewinne abwerfen, von denen man leben kann. Folglich kann es auf Aktien auch Dividendeneinkünfte geben. Und bei Immobilienbesitz z.B. Einnahmen aus Vermietung oder Verpachtung. Und selbst WENN man Aktien oder Immobilien verkauft, so sind diese Vermögenswerte nicht “aufgezehrt”, sondern sie haben nur ihren Besitzer gewechselt. Können Sie mir insoweit folgen? ..&#8221;</p>
<p>Der &#8220;Schnittstellenimpuls&#8221; scheint nur im Gegensatz zu Ihnen etwas Grundlegendes nicht zu verstehen. Sie müssen schon systemisch präzise zwischen Unternehmereinkommen (auf Leistung resp. Risiko) und Kapitaleinkommen (auf Besitz: Geldbesitz, Realkapitalbesitz und Bodenrente) unterscheiden. Die Kapitaleinkommen werden sich bei weltweit eingeführter konstruktiver Geldumlaufsicherung sowie allgemeinen Bodennutzungsrechtes (Erbpachtrecht statt Bodeneigentum) mal wenig positiv und mal wenig negativ, also durchschnittlich um Null befinden! </p>
<p>Selbstverständlich wird Realkapital im Laufe seiner Nutzung &#8220;aufgezehrt&#8221;, vom Boden hier abgesehen.</p>
<p><strong>Brichta:<br />
Machen Sie&#8217;s doch nicht so kompliziert: Wer ein Unternehmen besitzt, dessen Eigentum wird nicht aufgezehrt, es sei denn die Firma wirtschaftet schlecht und geht pleite.  </strong></p>
<p>&#8220;&#8230; Brichta:<br />
Sie können es drehen und wenden wie Sie wollen: Sachwerte werden auch in einem umlaufgesicherten Geldsystem nicht aufgezehrt. Wer von Dividenden, Mieteinnahmen oder ähnlichem lebt, kann dies auch weiterhin tun. &#8230;&#8221;</p>
<p>Wie schon oben gesagt und aufgezeigt ist diese Behautung nichts anderes als &#8220;Quatsch mit Soße&#8221;.</p>
<p><strong>Brichta:<br />
Den Quatsch verzapfen allenfalls Sie. Oder wollen Sie etwa auch das Entnehmen von Unternehmensgewinnen verbieten?   </strong></p>
<p>&#8220;&#8230; Im übrigen sprechen Sie, sehr verehrter Schnittstellenimpuls, unten ja selbst von “aufzehren”. Sie denken ja sogar, dass auch Sachwerte “aufgezehrt” würden!!!! &#8230;&#8221;</p>
<p>Noch mehr &#8220;Soße&#8221;.</p>
<p><strong><br />
Brichta:<br />
Von Ihnen</strong></p>
<p>&#8220;&#8230; Brichta:<br />
Nein, letzteres ist ein Tausch Geld gegen Ware. &#8230;&#8221;</p>
<p>Die Liquiditätsgebühr bei konstruktiv umlaufgesicherten Geld ist im Prinzip ebenfalls mit einem Tausch verbunden! Der Geld(be)nutzer (&#8230;also der Genießer des geldlichen Liquiditätsvorteils nämlich) tauscht diesen Vorteil (der abhängig von der Zeit ist: Geldbesitzdauer) ein gegen die von der Zentralbank (bzw. dem Statt bzw. der Allgemeinheit) erhobenen Liquiditätgebühren.</p>
<p>- So einfach ist das. Können Sie mir folgen?<br />
<strong><br />
Brichta:<br />
Sehr witzig. Selbstverständlic sollte jede Gebühr mit einem Vorteil verbunden sein, den man dafür &#8220;eintauscht&#8221;. Aber darum ging es in dem von Ihnen oben aus dem Zusammenhang gerissenen Zitat nicht.</strong></p>
<p>&#8220;&#8230; Ich habe nur deutlich gemacht, dass es noch andere “Geldlieferungsversprechen” gibt als jene, an die Sie in Ihrem weiter unten stehenden Beitrag vermutlich gedacht haben. &#8230;&#8221;</p>
<p>&#8220;Mein Denken&#8221; dürfen Sie getrost mir überlassen.<br />
Natürlich gibt es unzählige Arten und Formen sowie Fristen bei / von Geldlieferungsversprechen.</p>
<p><strong>Brichta:<br />
Wo das hinführt, wenn Sie versuchen zu denken, kann man hier ja sehr schön verfolgen.</strong></p>
<p>&#8220;&#8230; Brichta:<br />
Dann wird Ihr System dazu führen, dass Zentralbankgeld noch weiter aus dem täglichen Geldkreislauf verdrängt wird als bisher schon. Wenn die Gebühr nämlich nur auf Bargeld (und eventuelle Zentralbankguthaben) erhoben wird, werden die Leute ihr Geld einfach noch mehr auf Bankkonten deponieren. Dort schwindet es nicht, und “bezahlen” kann man damit per Überweisung auch. &#8230;&#8221;</p>
<p>Hier beweisen Sie leider nur wieder Ihre Grundlagen-Unkenntnis der hier obwaltenden Marktkräfte!</p>
<p>Also: Welche Folgen hätte die ausschließliche Liquiditätsgebührenerhebung nur auf Zentralbankgeld?</p>
<p>Die NB (Nichtbanken) würden zum Zeitpunkt der Gebührenerhebung alles Bargeld bei den GB (Geschäftsbanken) eingezahlt haben und die GB würden dieses Bargeld (mit dem sie jetzt nichts anfangen können) 1:1 bei der Zentralbank eingezahlt haben und hätten entsprechend ihre Zentralbankguthaben erhöht.</p>
<p>Bei diesem Vorgang fand eine entsprechende Erhöhung der Sichtguthabenbestände der NB statt und es ist einsichtig, dass (zumindest) diese erhöhten Bestände (= Erhöhung der Zentralbankguthaben) voll von der Umlaufgebühr erfasst werden.</p>
<p>Die übrigen (sehr viel größeren!) schon vorher dagewesenen Sichtguthabenbestände der NB haben ihren Pedant auf der Aktivseite der GB (kurzfristige Kredite an NB, Geschäfte auf eigene Rechnung, Kontoüberziehungen der NB usw. Das sind alles Geschäfte, die indirekt auch durch die Liquiditätsgebühren beeinflusst werden, z.B. die Zinsfußhöhe beim Überziehungskredit).</p>
<p>Bei diesen schon vorher dagewesenen Sichtguthabenbeständen der NB sind letztlich wiederum die Marktkräfte bestimmend.</p>
<p>Das heißt, dass die GB in dem Moment, wo die Zentralbank beginnt das Zentralbankgeld (wie oben gesagt) zu belasten, sämtliche bestehenden Depositenverträge kündigt und entsprechende neue Verträge anbieten wird (die aufgrund der „neuen“ Marktsituation von den NB akzeptiert werden müssen, es sei denn, sie erledigen zukünftig alle Bezahlungen in bar und bezahlen die Liquiditätsgebühren eben auf diesem Wege!), in denen sich die NB mit der Zahlung (bzw. dem Abzug) der jeweils vollen Höhe<br />
(im Einzelfall auch ein klein wenig darunter<br />
[= Förderung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs der den GB hilft, eigene Kosten zu minimieren!],<br />
ob und ggf. wieviel bestimmt aber die einzelne GB selbst!)<br />
der Liquiditätsgebühren entsprechend ihrer Sichtguthabenbestände einverstanden erklären.</p>
<p>Ansonsten verweigert die GB die Einrichtung des neuen Girokontos!</p>
<p>Fazit:</p>
<p>Wenn die GB „freiwillig“ die Sichtguthabenbestände der NB nicht belasten würden, verhielten sie sich wie ein unfreiwilliger Bargeldstaubsauger und hätten im „Suhrschen Sinne“ den „Schwarzen Peter“ und müssten die gesamten Liquiditätsgebühren alleine tragen.</p>
<p>Die NB können sich wie oben gesagt aufgrund der „neuen“ Marktsituation nicht gegen diese „Buchgeldbelastung“ wehren, was in der Praxis hinreichend ist.</p>
<p>Folglich ist die Liquiditätsbelastung des Zentralbankgeldes damit völlig ausreichend.</p>
<p>Alles weitere erledigt dann der Markt; insbesondere eben die Funktionen sämtlicher intertemporärer Liquiditätsaspekte.</p>
<p>Noch Fragen?</p>
<p>Mit freundlichem Gruß</p>
<p>Bernd van Straelen</p>
<p><strong>Brichta:<br />
Sie und Ihre Marktkräfte! Die Banken werden selbstverständlich ihre durch die Bargeldeinzahlungen erworbenen Zentralbankguthaben wieder reduzieren. Es bleibt dabei, dass der ohnehin schon schwindende Anteil des Zentralbankgeldes am gesamten Geldbestand weiter abnehmen würde.</strong></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Diskussion mit Brichta von van Straelen</title>
		<link>http://www.liebeangelamerkel.de/?page_id=647&#038;cpage=3#comment-636</link>
		<dc:creator>van Straelen</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 13:43:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.liebeangelamerkel.de/?page_id=647#comment-636</guid>
		<description>&quot;... Wenn aus 100 nach einer gewissen Zeit 95 werden, ist das eine Geldentwertung, wie immer Sie das umschreiben oder rechtfertigen mögen. ...&quot;

Sehr geehrter Herr Brichta,

Sie sträuben sich vehement dagegen den Sinn und Zweck anzuerkennen das Geld als ein reines Zwischentauschmittel ohne sinn- und zweckwiedrige Missbrauchsmöglichkeiten notwendig ist.

Es sei denn Sie &quot;erkennen&quot; eine Geldentwertung z.B. auch dann, wenn Ihnen der Verkäufer im Laden nach der Bezahlung mit einem Hunderter &quot;nur&quot; noch 95 zurückgibt, da Sie gerade eine Ware für 5 gekauft haben!

&lt;strong&gt;Brichta:
Nein, letzteres ist ein Tausch Geld gegen Ware. Im übrigen sträube ich mich überhaupt nicht gegen den Sinn und Zweck einer solchen Idee. Ich nenne einfach nur die Dinge beim Namen. Der Sinn ist schließlich, die Leute daran zu hindern, Geld als Wertaufbewahrungsmittel zu benutzen. Und wer es doch tut, der muss eben in Kauf nehmen, dass es &quot;schwindet&quot;. Aus 100 werden 95. So einfach ist das. Können Sie mir folgen?    &lt;/strong&gt;

&quot;... Ein Geldlieferungsversprechen ist es schließlich auch, wenn mir meine Lebensversicherung verspricht, mir zum 65. Geburtstag eine Summe X auszuzahlen. ...&quot;

Korrekt.

&quot;... Wenn aber trotzdem eine Gebühr darauf erhoben würde, könnte dies dann nicht mehr eine Gebühr für Geldbesitz sein. ...&quot;

Eine Liquiditätsgebührenerhebung seitens der Zentralbank auf private Geldansprüche würde ähnlich wie die heute üblichen &quot;Leitzinsen&quot; über die Kreditnehmer abgewälzt letztlich auf die Konsumenten. - Also völlig destruktiv!

&lt;strong&gt;Brichta:
Ich habe doch gar nicht gesagt, dass man dies tun sollte. Ich habe nur deutlich gemacht, dass es noch andere &quot;Geldlieferungsversprechen&quot; gibt als jene, an die Sie in Ihrem weiter unten stehenden Beitrag vermutlich gedacht haben.  &lt;/strong&gt;

&quot;...  Sondern nur noch eine Gebühr auf den Besitz von Geldlieferungsversprechen oder wie? ...&quot;

Gerade nicht!

Die Liquiditätsgebühr staatlicherseits darf nur auf Zentralbankgeld erhoben werden.

Die Bedingungen für die privaten Geldanspruchs- und Schuldenverhältnisse regelt dann der Markt (Geld und Kapitalmarkt) völlig selbsttätig; einschließlich der täglich fälligen Guthaben, die im Volksmund auch gerne als &quot;Giralgeld&quot; bezeichnet werden; man hat sozusagen noch Geld auf dem Konto &quot;liegen&quot; &quot;bei&quot; der Bank!

&lt;/strong&gt;Brichta:
Dann wird Ihr System dazu führen, dass Zentralbankgeld noch weiter aus dem täglichen Geldkreislauf verdrängt wird als bisher schon. Wenn die Gebühr nämlich nur auf Bargeld (und eventuelle Zentralbankguthaben) erhoben wird, werden die Leute ihr Geld einfach noch mehr auf Bankkonten deponieren. Dort schwindet es nicht, und &quot;bezahlen&quot; kann man damit per Überweisung auch.&lt;strong&gt;    

&quot;... Und wie weit wollen Sie mit Ihrer Gebühr dann gehen? ...&quot;

Siehe vorige Antwort.


Mit freundlichem Gruß

Bernd van Straelen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;&#8230; Wenn aus 100 nach einer gewissen Zeit 95 werden, ist das eine Geldentwertung, wie immer Sie das umschreiben oder rechtfertigen mögen. &#8230;&#8221;</p>
<p>Sehr geehrter Herr Brichta,</p>
<p>Sie sträuben sich vehement dagegen den Sinn und Zweck anzuerkennen das Geld als ein reines Zwischentauschmittel ohne sinn- und zweckwiedrige Missbrauchsmöglichkeiten notwendig ist.</p>
<p>Es sei denn Sie &#8220;erkennen&#8221; eine Geldentwertung z.B. auch dann, wenn Ihnen der Verkäufer im Laden nach der Bezahlung mit einem Hunderter &#8220;nur&#8221; noch 95 zurückgibt, da Sie gerade eine Ware für 5 gekauft haben!</p>
<p><strong>Brichta:<br />
Nein, letzteres ist ein Tausch Geld gegen Ware. Im übrigen sträube ich mich überhaupt nicht gegen den Sinn und Zweck einer solchen Idee. Ich nenne einfach nur die Dinge beim Namen. Der Sinn ist schließlich, die Leute daran zu hindern, Geld als Wertaufbewahrungsmittel zu benutzen. Und wer es doch tut, der muss eben in Kauf nehmen, dass es &#8220;schwindet&#8221;. Aus 100 werden 95. So einfach ist das. Können Sie mir folgen?    </strong></p>
<p>&#8220;&#8230; Ein Geldlieferungsversprechen ist es schließlich auch, wenn mir meine Lebensversicherung verspricht, mir zum 65. Geburtstag eine Summe X auszuzahlen. &#8230;&#8221;</p>
<p>Korrekt.</p>
<p>&#8220;&#8230; Wenn aber trotzdem eine Gebühr darauf erhoben würde, könnte dies dann nicht mehr eine Gebühr für Geldbesitz sein. &#8230;&#8221;</p>
<p>Eine Liquiditätsgebührenerhebung seitens der Zentralbank auf private Geldansprüche würde ähnlich wie die heute üblichen &#8220;Leitzinsen&#8221; über die Kreditnehmer abgewälzt letztlich auf die Konsumenten. &#8211; Also völlig destruktiv!</p>
<p><strong>Brichta:<br />
Ich habe doch gar nicht gesagt, dass man dies tun sollte. Ich habe nur deutlich gemacht, dass es noch andere &#8220;Geldlieferungsversprechen&#8221; gibt als jene, an die Sie in Ihrem weiter unten stehenden Beitrag vermutlich gedacht haben.  </strong></p>
<p>&#8220;&#8230;  Sondern nur noch eine Gebühr auf den Besitz von Geldlieferungsversprechen oder wie? &#8230;&#8221;</p>
<p>Gerade nicht!</p>
<p>Die Liquiditätsgebühr staatlicherseits darf nur auf Zentralbankgeld erhoben werden.</p>
<p>Die Bedingungen für die privaten Geldanspruchs- und Schuldenverhältnisse regelt dann der Markt (Geld und Kapitalmarkt) völlig selbsttätig; einschließlich der täglich fälligen Guthaben, die im Volksmund auch gerne als &#8220;Giralgeld&#8221; bezeichnet werden; man hat sozusagen noch Geld auf dem Konto &#8220;liegen&#8221; &#8220;bei&#8221; der Bank!</p>
<p>Brichta:<br />
Dann wird Ihr System dazu führen, dass Zentralbankgeld noch weiter aus dem täglichen Geldkreislauf verdrängt wird als bisher schon. Wenn die Gebühr nämlich nur auf Bargeld (und eventuelle Zentralbankguthaben) erhoben wird, werden die Leute ihr Geld einfach noch mehr auf Bankkonten deponieren. Dort schwindet es nicht, und &#8220;bezahlen&#8221; kann man damit per Überweisung auch.<strong>    </p>
<p>&#8220;&#8230; Und wie weit wollen Sie mit Ihrer Gebühr dann gehen? &#8230;&#8221;</p>
<p>Siehe vorige Antwort.</p>
<p>Mit freundlichem Gruß</p>
<p>Bernd van Straelen</strong></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Diskussion mit Brichta von Schnittstellenimpuls</title>
		<link>http://www.liebeangelamerkel.de/?page_id=647&#038;cpage=3#comment-635</link>
		<dc:creator>Schnittstellenimpuls</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 00:41:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.liebeangelamerkel.de/?page_id=647#comment-635</guid>
		<description>van Straelen
Donnerstag, 24. Juni 2010 19:23

Sehr geehrter Herr Brichta,

Sie operieren hier mit (absichtlich?) falschen Begrifflichkeiten.

Denn bei einer konstruktivenn Geldumlaufsicherung schwindet selbstverständlich nichts, da in Höhe der aktuell fälligen Liquiditätsgebührenzahlungen gleichzeitig genau diese Geldmenge mittels direkter öffentlicher Ausgaben ersetzt wird.
- Oder meinten Sie den Schwund in Ihrem Portemonnaie, nachdem Sie für eine Ware (Leistung) bezahlt haben?

Brichta:
Erbsenzähler und Besserwisser. Wenn aus 100 nach einer gewissen Zeit 95 werden, ist das eine Geldentwertung, wie immer Sie das umschreiben oder rechtfertigen mögen. Sie können es auch Negativzins oder Geldbesitzergebühr nennen, entscheidend ist jedoch, was am Ende bei rauskommt. Und das ist eine Geldentwertung selbst dann, wenn die Preise - wie Sie schreiben - stabil bleiben. Denn dann kostet z.B. eine Hotelübernachtung für 100 nach - sagen wir - einem Jahr zwar immer noch 100, wenn aus meinem Hunderter bis dahin aber 95 geworden sind, kann ich mir sie für meinen Geldschein trotzdem nicht mehr leisten. 

-----


Lieber Herr Brichta,

als Erbsenzählerei würde ich den Einwand Herrn van Straelens nun nicht bezeichnen, auch wenn ich Ihnen deshalb nicht die Absicht unterschwelliger Desinformation unterstelle - aber:

&quot;Geldentwertung&quot; oder &quot;Schwundgeld&quot; assoziiert jeder normale Durchschittsbürger mit Inflation und Schwachwährung. Fragen Sie mal irgend einen Bundesbürger, was er von einem System der permanenten &quot;Geldentwertung&quot;, als Alternative zum heutigen Zinssystem, auf Anhieb halten würde. Mit einem solchen Begriff - als hervorgehobenes Merkmal einer Umlaufsicherungs   - werden Vorurteile geweckt und schnell zementiert. 

Tatsächlich handelt es sich um eine zu entrichtende Gebühr aus dem - jedermann einsichtigen - Verursacherprinzip, womit gewährleistet wird, dass die gesamte Geldmenge im Kreislauf verbleibt, mit nicht zu hoch zu  bewertenden Vorteilen für ALLE Marktteilnehmer.

Der einfache Konsument wird daher nicht über weniger, sondern über MEHR Kaufkraft verfügen, wenn die Kapitalkosten (Zinsen) in den Warenpreisen nach und nach entfallen, die ihm heute, von ihm jedoch unbemerkt, seine Kaufkraft schwinden lassen. 

&quot;Schwundgeld&quot; wäre folglich der treffendere Begriff für unser heutiges (inflationäres) Geldsystem.

&lt;strong&gt;Brichta:
Lassen Sie uns doch bitte nicht über solche Kinkerlitzchen streiten. Ein &quot;normaler Durchschnittsbürger&quot;, wie Sie schreiben, wird sich mit diesem Geldsystem gar nicht beschäftigen, weil er es nicht versteht. Außerdem lassen sich für ein und dieselbe Sache eben oft verschiedene Begrifflichkeiten finden - je nachdem, von welcher Seite man sie betrachtet. Im übrigen sprechen Sie, sehr verehrter Schnittstellenimpuls, unten ja selbst von &quot;aufzehren&quot;. Sie denken ja sogar, dass auch Sachwerte &quot;aufgezehrt&quot; würden!!!!&lt;/strong&gt;    </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>van Straelen<br />
Donnerstag, 24. Juni 2010 19:23</p>
<p>Sehr geehrter Herr Brichta,</p>
<p>Sie operieren hier mit (absichtlich?) falschen Begrifflichkeiten.</p>
<p>Denn bei einer konstruktivenn Geldumlaufsicherung schwindet selbstverständlich nichts, da in Höhe der aktuell fälligen Liquiditätsgebührenzahlungen gleichzeitig genau diese Geldmenge mittels direkter öffentlicher Ausgaben ersetzt wird.<br />
- Oder meinten Sie den Schwund in Ihrem Portemonnaie, nachdem Sie für eine Ware (Leistung) bezahlt haben?</p>
<p>Brichta:<br />
Erbsenzähler und Besserwisser. Wenn aus 100 nach einer gewissen Zeit 95 werden, ist das eine Geldentwertung, wie immer Sie das umschreiben oder rechtfertigen mögen. Sie können es auch Negativzins oder Geldbesitzergebühr nennen, entscheidend ist jedoch, was am Ende bei rauskommt. Und das ist eine Geldentwertung selbst dann, wenn die Preise &#8211; wie Sie schreiben &#8211; stabil bleiben. Denn dann kostet z.B. eine Hotelübernachtung für 100 nach &#8211; sagen wir &#8211; einem Jahr zwar immer noch 100, wenn aus meinem Hunderter bis dahin aber 95 geworden sind, kann ich mir sie für meinen Geldschein trotzdem nicht mehr leisten. </p>
<p>&#8212;&#8211;</p>
<p>Lieber Herr Brichta,</p>
<p>als Erbsenzählerei würde ich den Einwand Herrn van Straelens nun nicht bezeichnen, auch wenn ich Ihnen deshalb nicht die Absicht unterschwelliger Desinformation unterstelle &#8211; aber:</p>
<p>&#8220;Geldentwertung&#8221; oder &#8220;Schwundgeld&#8221; assoziiert jeder normale Durchschittsbürger mit Inflation und Schwachwährung. Fragen Sie mal irgend einen Bundesbürger, was er von einem System der permanenten &#8220;Geldentwertung&#8221;, als Alternative zum heutigen Zinssystem, auf Anhieb halten würde. Mit einem solchen Begriff &#8211; als hervorgehobenes Merkmal einer Umlaufsicherungs   &#8211; werden Vorurteile geweckt und schnell zementiert. </p>
<p>Tatsächlich handelt es sich um eine zu entrichtende Gebühr aus dem &#8211; jedermann einsichtigen &#8211; Verursacherprinzip, womit gewährleistet wird, dass die gesamte Geldmenge im Kreislauf verbleibt, mit nicht zu hoch zu  bewertenden Vorteilen für ALLE Marktteilnehmer.</p>
<p>Der einfache Konsument wird daher nicht über weniger, sondern über MEHR Kaufkraft verfügen, wenn die Kapitalkosten (Zinsen) in den Warenpreisen nach und nach entfallen, die ihm heute, von ihm jedoch unbemerkt, seine Kaufkraft schwinden lassen. </p>
<p>&#8220;Schwundgeld&#8221; wäre folglich der treffendere Begriff für unser heutiges (inflationäres) Geldsystem.</p>
<p><strong>Brichta:<br />
Lassen Sie uns doch bitte nicht über solche Kinkerlitzchen streiten. Ein &#8220;normaler Durchschnittsbürger&#8221;, wie Sie schreiben, wird sich mit diesem Geldsystem gar nicht beschäftigen, weil er es nicht versteht. Außerdem lassen sich für ein und dieselbe Sache eben oft verschiedene Begrifflichkeiten finden &#8211; je nachdem, von welcher Seite man sie betrachtet. Im übrigen sprechen Sie, sehr verehrter Schnittstellenimpuls, unten ja selbst von &#8220;aufzehren&#8221;. Sie denken ja sogar, dass auch Sachwerte &#8220;aufgezehrt&#8221; würden!!!!</strong></p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
