Ökonomen haben die Banken vergessen

Samstag, 6. Februar 2010 15:26

05.02.2010 | 18:58 |  KARL GAULHOFER (Die Presse)

Die Krise der Wirtschaft ist auch eine ihrer Forscher. Deren Verwirrung hat einen einfachen Grund: In ihren Standardmodellen gibt es gar keinen Finanzsektor. Nun wird fieberhaft hinterhermodelliert…………………

http://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/537935/index.do?direct=537908&_vl_backlink=/home/index.do&selChannel=109

Paul Krugman, amerikanischer Ökonom, zeigt sich jedenfalls selbstkritisch, aber auch ratlos: “Wir brauchen eine ganz neue Art, Ökonomie zu lehren. Ich weiß aber auch nicht so genau, wie das gehen soll”.

Paul Krugman muss verstehen, dass er  zukünftig eine “Kreditwirtschaft” beschreiben muss, in der allen wirtschaftlichen Aktivitäten die Kreditaufnahme vorausgeht. Bisher gingen Ökonomen davon aus, die Tauschwirtschaft zu erklären, in der Geld einfach da ist. Geld entsteht aber durch Kredit und Kredit ist gleich Schuld.

Der Bremer Universitätsprofessor Heinsohn brachte diese Realität auf den Punkt: “Die Muter des Kaufkontraktes ist der Kreditkontrakt”.

 

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Island und die Dämonie des Geldes

Samstag, 30. Januar 2010 10:29

Wie eines der reichsten Länder der Welt über Nacht zusammenbrach und was wir daraus lernen können.

von Dr. Bruno Bandulet

Als ich im Sommer 2006 nach Island flog, um das Wirtschaftswunder am Polarkreis zu besichtigen und Gespräche mit der Notenbank und Kaupthing, der grössten Privatbank, zu führen, da war es schlicht unvorstellbar, dass diese hochentwickelte Volkswirtschaft im Oktober 2008 innerhalb weniger Tage zusammenbrechen könnte. Gemessen am Brutto­nationaleinkommen pro Kopf war Island damals reicher als die USA, Deutschland oder Grossbritannien. Das Rentensystem war vorbildlich und kapitalgedeckt, der Staat war mit lediglich 27% des Bruttoinlandproduktes (BIP) verschuldet, das Regierungsbudget im Überschuss, die Bonität der Staatsanleihen war AAA (Triple A, höchste Kreditwürdigkeit) und das Steuersystem mit seinen tiefen Sätzen ein Vorbild für ganz Europa.

http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=3698

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Zahlen zur Vermögensverteilung - Welche Rolle spielt der Zins

Samstag, 30. Januar 2010 9:56

ÖkologiePolitik: Herr Dr. Emde, als engagierter Christ be­fassten Sie sich früher vor allem mit spirituellen Themen - seit ei­nigen Jahren aber auch mit wirt­schaftlichen Prozessen. Warum?

Günter Emde: Mitte der 1990er Jahre fand ich in einer Zeitung ein Diagramm, mit dem die UN-Organisation UNDP auf die wachsende Schere zwischen Reichen und Armen aufmerk­sam machte. Demnach hatte das reichste Fünftel der Menschheit 1965 einen Anteil von 70% am Welteinkommen – und 1996 einen von 85%. Der Anteil der anderen vier Fünftel hat sich also innerhalb von 30 Jahren halbiert. Vermutlich wird der Anteil dieser vier Fünftel demnächst auf 10% gesunken sein. Es gilt also die Maxime „Wer viel hat, der möge noch dazu nehmen von denen, die wenig haben!“ Kann man sich einen schärferen Wider­spruch zur Bergpredigt denken? Dort heißt es: „Wer zwei Röcke hat, der gebe dem einen, der kei­nen hat!“

 

Die wachsende Umverteilung führt aber auf Dauer wohl auch zu großen Spannungen und Kon­flikten?

Verständlicher Weise wird sich das ärmste – und immer ärmer werdende – Fünftel der Weltbevölkerung – immerhin über eine Milliarde Menschen – diese Ungerechtigkeit auf Dauer nicht bie­ten lassen. Hier liegt die Wurzel des Terro­rismus. Menschen, die hungern, sind zum Letzten fähig. Kinder, die aus Armut keine Schule besuchen kön­nen und darum kei­ne Berufsperspektive haben, werden sich leichter einer Terror­gruppe anschließen, weil sie dort Essen und Geld bekommen. Zu dieser Entwicklung kann man als Christ nicht mehr schweigen. Deshalb lassen mich zwei Fragen nicht mehr los: „Was ist die eigentliche Ursache für diese unglaubliche Fehlentwicklung?“ und „Wo ist der He­bel anzusetzen, um die wachsende wirt­schaftliche Not in der Welt zu lindern?“

http://www.sonnenseite.com/Politik,Wir+brauchen+ein+anderes+Wirtschaftssystem%21,95,a14339.html

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Xavier Naidoo singt.

Samstag, 30. Januar 2010 9:53

und Zins und Zinseszins haben ausgedient - alles kann besser werden      

 http://cosmicpoetryclub.wordpress.com/2010/01/08/xavier-naidoo-zins- 

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Können Volkswirte Geld ?

Sonntag, 27. Dezember 2009 8:09

Es ist festzustellen, dass die herkömmlichen volkswirtschaftlichen Theorien den Prozess der privaten Zinsgeldschöpfung und die Auswirkungen der Zins – und Zinseszinseffekte, die zu den sichtbar werdenden gesellschaftlichen Verwerfungen führen, nicht oder unzureichend erklären oder berücksichtigen.

Diese Tatsache bestätige auch der Bremer VWL Professor Gunnar Heinsohn.

Zitat „Der Banklehrling weiß, wo das Geld herkommt, der Volkswirtschaftsprofessor weiß es nicht!“

Selbst der Wirtschaftsweise Bofinger gibt zu, dass die Volkswirtschaft den Kreditmarkt nicht versteht. Der Kreditkontrakt ist aber die Mutter des Kaufkontraktes.

Zitat:“ Wir haben sehr ausdifferenzierte makroökonomische Modelle, sie haben nur einen Nachteil: Es gibt keinen Finanzsektor. Das finde ich bemerkenswert, insbesondere in der Europäischen Zentralbank: Auch deren sehr kompliziertes Modell kennt keinen Finanzsektor.

Mit anderen Worten: viele hochbezahlte Vordenker wurden während ihres Studiums „im Dunkeln gelassen“. Sie wissen nicht wirklich wie Geld entsteht, wie es wieder verschwindet, wer die privatisierte Geldschöpfung bzw. das Ferderal Reserve System kontrolliert, was der Zins und Zinseszinseffekt in der Realwirtschaft anrichtet und welche verheerenden gesellschaftlichen Auswirkungen er mit sich bringt.

Wir rufen hiermit alle Volkswirte und Finanzfachleute auf, ein Selbststudium des Kredtikontrakts zu beginnen, ihre daraus gewonnenen Erkenntnisse zu berücksichtigen, diese der Bevölkerung mitzuteilen als auch sich dafür einzusetzen, dass diese Erkenntnisse zukünftig in die Lehrpläne der betroffenen Studiengänge und Schulfächer aufgenommen werden müssen.

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“Liebe Angela Merkel”

Montag, 19. Januar 2009 19:19

Sehr geehrte Damen und Herren,

es ist an der Zeit, den Bürgern eine wichtige Frage zu beantworten:
Ist unser Geldsystem so ausgestaltet, dass es wirklich nachhaltig funktionieren kann? Daran gibt es erhebliche und begründete Zweifel, die auch zu den tatsächlichen Ursachen der gegenwärtigen Finanzkrise führen.
Diese Ursachen liegen allerdings tiefer als jene, über die zurzeit in der Öffentlichkeit diskutiert wird. Sie werden weder von der Politik noch von den Medien nachdrücklich zur Kenntnis genommen.

Folglich findet auch keine Debatte über ein anderes - nachhaltigeres - Geldsystem statt, obwohl diese genauso wichtig wäre wie die Diskussion über Nachhaltigkeit in anderen Bereichen, etwa im Klimaschutz. Der bekannte Wirtschaftsjournalist und TV-Moderator Raimund Brichta forderte unsere Bundeskanzlerin am 6. Oktober 2008 in einer Kolumne unter dem Titel „Liebe Angela Merkel!“ auf, eine Expertenrunde einzuberufen und Forschungsaufträge an führende Fachleute zu vergeben, um über ein nachhaltiges Geldsystem und die Vermeidung weit schlimmerer Konsequenzen der Finanzkrise nachzudenken.

Wir, Christian Spin und Georg Nägle, nehmen diesen vielbeachteten Artikel zum Anlass, das Thema aufzugreifen und den Vorschlag weiter zu verfolgen.

Wir brauchen namhafte und führende Köpfe aus unserer Gesellschaft, die ein Interesse daran haben, sich bei diesem Projekt ein Stück weit zu engagieren.

Dabei geht es zwar um das Thema Geld, aber es geht nicht um Ihre finanzielle Unterstützung. Sie haben sich in der Gesellschaft durch Ihre berufliche Tätigkeit Gehör verschafft. Sie gehören zu den Menschen, die andere durch Ihr gesellschaftliches Engagement, Ihre Kunst, Ihre Musik, Ihre politische Schaffenskraft mitgerissen haben und mitreißen können. Es gibt bereits einige Wissenschaftler, Journalisten und Banker, die sich seit vielen Jahren mit dem Wesen des Geldes auseinandergesetzt haben und den Schwachstellen im System auf die Spur gekommen sind. Wir machen also den ersten Schritt und bringen diese Fachleute zusammen.

Wir möchten das Vorhaben voranbringen, eine Diskussion auf höchster staatlicher Ebene zu führen. Dabei wollen wir die Ergebnisse ausdrücklich nicht mit eigenen vorgefertigten Lösungsansätzen vorwegnehmen, sondern legen Wert darauf, dass eine solche Diskussion „ergebnisoffen“ geführt wird. Sie kann aber nur zustande kommen, wenn die politischen Entscheider von der Notwendigkeit und Dringlichkeit dieses Vorhabens überzeugt sind. Und genau dieses Problembewusstsein wollen wir mit unserer Initiative schaffen!

.Wir planen neben einer Internetseite, auf der Unterstützer ihre digitale Unterschrift leisten können, weitere Aktionen wie Konferenzen und Podiumsdiskussionen zu der Problematik. Deshalb suchen wir prominente Mitbürger aus verschiedenen Bereichen des öffentlichen Lebens, die diese Initiative unterstützen und für die notwendige Aufnahme einer öffentlichen Debatte werben.

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Hinweise zu weiterführenden Informationen und Vertraulichkeitserklärung http://www.teleboerse.de/1033237.html

Wir sichern Ihnen zu, dass dieses Projekt erst nach konzeptioneller Absprache und Freigabe durch alle Beteiligten eine öffentliche Aufmerksamkeit erfährt.

Ebenso sichern wir zu, dass sämtliche Daten, die aus einer Kontaktaufnahme herführen, zu keiner Zeit an Dritte weitergegeben werden und jede Kenntnisnahme von persönlichen Informationen (z. B. Kontaktdaten, Zu- oder Absagen, etc.) bis zur endgültigen Freigabe durch den Unterstützer der Verschwiegenheit unterliegen.

Wir würden uns über Ihre Rückmeldung freuen!

Georg Nägle
mailto:georg.naegle@liebeangelamerkel.de
https://www.xing.com/profile/Georg_Naegle

Christian Spin
mailto:christian.spin@liebeangelamerkel.de
https://www.xing.com/profile/Christian_Spin

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